Mini-Prozessoren

Intel gibt neuer Ultra-Mobile-CPU-Serie den Namen Atom

03.03.2008

Hyper-Threading in Handys

Dank Hyper-Threading kann die Mobile-CPU zwei Threads gleichzeitig bearbeiten. Laut Intel steigert Hyper-Threading bei der In-Order-Architektur die Performance um 30 Prozent bei einem zusätzlichen Energiebedarf von 15 Prozent. Für flinke Multimedia-Performance soll auch Intels Digital Media Boost mit SSE3-Unterstützung sorgen. Atom ist laut Intel kompatibel mit der Core 2 Duo ISA und beherrscht somit auch den 64-Bit-Support sowie die Virtualisierungstechnologie VT. Neben den L1-Caches von 32 KByte für Befehle und 24 KByte für Daten kann der x86-Prozessor auf einen 512 KByte großen L2-Cache zurück greifen. Mit dem für Atom vorgesehenen Chipsatz „Poulsbo“ kommuniziert die CPU über einen FSB533.

Der Reihe nach: Intels Silverthorne arbeitet mit einer In-Order-Pipeline und unterstützt Hyper-Threading. (Quelle: Intel)
Der Reihe nach: Intels Silverthorne arbeitet mit einer In-Order-Pipeline und unterstützt Hyper-Threading. (Quelle: Intel)

Um den niedrigen Energiebedarf von Atom zu realisieren, gibt es von Intel zusätzlich die neue „Deep Power Down Technology“. Bei diesem Energiesparmodus C6 schaltet sich bis auf ein spezielles 10,5 KByte fassendes C6-Array für den CPU-Status Atom fast komplett aus. Das „Einschlafen“ und „Aufwachen“ des Prozessors soll dabei weniger als 100 µs benötigen.

(tecchannel/bb)

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