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27.08.2008

INTERVIEW: Finanzkrise wirkt sich nicht auf Banking-Geschäft bei Wincor aus

Von Philipp Grontzki DOW JONES NEWSWIRES

Von Philipp Grontzki DOW JONES NEWSWIRES

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Wincor Nixdorf AG sieht bislang noch keine Anzeichen, dass sich die Finanzkrise negativ auf ihr Banking-Segment auswirkt. Ein solcher Trend "manifestiert sich derzeit noch überhaupt nicht in unseren Zahlen", sagte der Finanzvorstand des Herstellers von Geldautomaten, Jürgen Wunram, am Mittwoch Dow Jones Newswires. Dies gelte auch für die nahe Zukunft, da Wincor bei seinen Geschäften eine "relativ sichere" Visibilität von drei bis fünf Monaten habe, fügte er hinzu.

Allerdings sei die Finanzkrise generell ein Risiko, räumte Wunram ein. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2007/08, das am 30. September endet, kletterten die Erlöse bei dem Unternehmen aus Paderborn um 8%, während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Firmenwerte und Produkt-Knowhow (EBITA) um 10% zulegte.

Getragen wurde die Entwicklung vom Banking-Segment, wo Wincor von einer steigenden Automatisierung im Privatkunden-Bankgeschäft sowie von einer hohen Nachfrage aus aufstrebenden Märkten, wie etwa in Asien, profitiert. Etwa 68% der Gesamtumsätze wurden in der Periode in diesem Bereich erwirtschaftet.

Wincor produziert auch Kassensysteme für den Handel und fasst diese Aktivitäten im Segment Retail zusammen. Dieser Bereich verzeichnete in den ersten neun Monaten prozentual einstellige Rückgänge bei Umsatz und operativem Ergebnis. Pläne, das Geschäft zu verkaufen, gebe es nicht, weil die Synergien zwischen dem Banking- und dem Retailbereich in den vergangenen Jahren gestiegen seien, sagte Wunram. "Retail ist integraler Part des Gesamtgeschäfts."

Wunram bekräftigte die Gesamtjahresprognose, wonach der Umsatz 2007/08 um 8% und das EBITA um 10% zulegen soll. Wincor sei "voll auf Kurs", diese Ziele zu erreichen, sagte er.

Webseite: http://www.wincor-nixdorf.com -Von Philipp Grontzki, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 107, philipp.grontzki@dowjones.com DJG/phg/cbr

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