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18.05.2011 - 

Worauf Verbraucher achten sollten

Kreditvergabe wird einfacher

Banken entschärfen Kreditvergaberichtlinien - nicht nur die reinen Konditionen sind zu beachten
Foto: Fotolia.com/CW

Gute Nachrichten für Verbraucher: Nach Angaben der Deutschen Bundesbank sind die Kriterien für die Vergabe von Krediten an Privat- und Geschäftskunden im ersten Quartal 2011 merklich gelockert worden. Für Kreditnehmer ist es dadurch nun wieder leichter, sich Geld von Banken zu leihen. Wer einen Kredit beantragt, hat grundsätzlich die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Kreditinstituten, welche sich hinsichtlich ihrer Konditionen und Vertragsbedingungen erheblich unterscheiden können. Umso wichtiger ist es, ein paar grundsätzliche Aspekte bei der Beantragung von Krediten zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang gibt das unabhängige Verbraucherportal toptarif.de (www.toptarif.de) Tipps, worauf bei einer Kreditaufnahme zu achten ist:

Auf den effektiven Jahreszins kommt es an

Bei Zinssätzen unterscheiden Banken zwischen nominalen und effektiven Zinsen. Der Nominal-Zins gibt die reine Zinshöhe an. Für den Verbraucher wichtiger ist der Effektivzinssatz - denn dieser berücksichtigt alle anfallenden Kosten wie z. B. Abschluss-, Verwaltungs- und Bereitstellungsgebühren. Banken sind gesetzlich zur Ausweisung beider Zinssätze verpflichtet.

Variabler oder fester Zinssatz - was ist sinnvoll?

Kreditinstitute bieten in der Regel variable und feste Verzinsungen an. Variable Zinssätze werden bei steigenden oder fallenden Leitzinsen angepasst - dies kann für den Kunden von Vorteil, aber auch von Nachteil sein. Feste Zinssätze schaffen hingegen Planungssicherheit über die gesamte Kreditlaufzeit. "Mit Blick auf zu erwartende Erhöhungen der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank ist die Vereinbarung eines festen Zinssatzes aktuell von Vorteil für viele Kunden" betont Dr. Rainer Brosch, Geschäftsführer des Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de). "Im Rahmen einer Leitzinserhöhung steigen erfahrungsgemäß auch die Kreditzinsen zeitversetzt an. Eine feste Verzinsung sichert das gegenwärtig günstige Zinsniveau", so Brosch.

Hohe Bonität = günstige Zinsen

Entscheidend für die tatsächliche Zinshöhe ist die Bonität des Kunden - das heißt, Beschäftigungs- und Lebenssituation, Einkommen, Alter und andere Faktoren beeinflussen die Höhe des eingeräumten Zinssatzes. Kunden mit guter Bonität erhalten somit bessere Konditionen als Kunden mit weniger guten Merkmalen. Zur Bonitätsprüfung ziehen Kreditinstitute stets auch eine Schufa-Auskunft heran.