31.01.2013 - 

Partnerprogramm überarbeitet

Lenovo stellt die Weichen

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Mittlerweile vergeht kein Quartal mehr, in dem die Marktforscher dem chinesischen Hersteller Lenovo nicht ein brilliantes Wachstum bestätigen. Diese Entwicklung rührt vorwiegend aus dem Consumer-Markt. Der B2B-Channel agiert eher im Verborgenen.
Bettina Kern,Head of Channel Partner Organisation Lenovo Germany & Austria.
Bettina Kern,Head of Channel Partner Organisation Lenovo Germany & Austria.

Am 1. April 2013 beginnt für Lenovo das neue Geschäftsjahr, und kein Quartal vergeht mehr, in dem die Marktforscher dem chinesischen Hersteller nicht ein brilliantes Wachstum bestätigen. In Deutschland besetzt der Chinesische Hersteller derzeit Rang 1 des PC-Markts. Die Sichtbarkeit des Unternehmens rührt vorwiegend aus dem Consumer-Markt. Der B2B-Channel, so macht es den Anschein, agiert eher im Verborgenen. Aber: "Wenn wir wachsen, dann wachsen wir nur gemeinsam mit unseren Partner und wir sind nicht nur im Consumer-, sondern auch im Commercial-Segment gewachsen", stellt Bettina Kern, Chefin des Channel-Partner-Geschäfts für Deutschland und Österreich bei Lenovo, klar. Natürlich seien die Consumer-Produkte im Markt zwar weitaus visibler, aber auch im Business-Segment habe der Hersteller die komplette Produktrange erneuert. "Wir haben die Produkte - aber wir reden vielleicht zu wenig darüber", meint die Channel-Managerin .So ist zum Beispiel das "ThinkPad X1 Carbon" eines der B2B-Produkte, das auch entsprechend vom Hersteller beworben wird. Die derzeitigen Brand-Kampagnen zielen vorwiegend auf den Unternehmensnamen "Lenovo" ab und nicht auf die Produkt-Brands Think, Idea oder Medion. Zu diesem Zweck schickt der Hersteller vorwiegend die Consumer-Produkte ins Rennen.

Lenovo IdeaPad Yoga 13
Lenovo IdeaPad Yoga 13
Foto: Lenovo

Die Kommunikation in den SMB-Markt funktioniert dagegen nicht über öffentlichkeitswirksame Medien wie TV-Kampagnen. "Hier senden wir zum Beispiel Mailings mit Think-Produktangeboten an potenzielle Kunden, erfassen die Leads und geben sie an unsere Partner weiter", erklärt Kern. Und daher legt sie auch besonderen Wert auf die rechtzeitige Kommunikation in Richtung der Lenovo Premium- und Premium-Gold-Partner.
Diese Partner befinden sich aktuell in der Requalifizierungsphase, da das Geschäftsjahr des Herstellers zum 1. April startet. Die Einstufung wurde geringfügig verändert. Um in den Premium-Partner-Status zu gelangen, muss ein Partner statt bisher 150.000 Euro zukünftig 200.000 Euro Umsatz im Kalenderjahr erreichen. Die Umsatzschranke für Premium-Gold-Partner ist unverändert bei 1 Millionen Euro geblieben. Im Jahr 2012 bewegten sich rund 150 Fachhändler im Premium-Status des Lenovo-Partnerprogramms. "Etwa ein Viertel davon hat den Status Gold", ergänzt die Channel-Managerin. Einige wurden im vergangenen Jahr in die höchste Stufe weiterentwickelt und weitere Partner ohne Status sind in den Premium-Bereich aufgerückt.

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