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21.08.2006

Maxtor-Festplatten leben weiter

Nach der Übernahme von Maxtor gab Seagate die Zukunftspläne bekannt. Der Name Maxtor wird definitiv weiter existieren. Im Desktop-Bereich wird die Produktlinie „Diamond Max“ beibehalten und durch neue Modelle aufgefrischt. Auch wird es mit der „Mobile Max“-Reihe Maxtor-Festplatten für Notebooks (ab Oktober) geben. Bisherige Maxtor-Kunden erhalten weiterhin Support für ihre Produkte.

Die Maxtor-Komponenten sollen auch im qualifizierten Fachhandel eine wichtige Rolle spielen und über Distributoren vertrieben werden. Bisher galt Maxtor als Marke, die vornehmlich im Retail-Markt zu finden war.

Seagate trennt sein eigenes Portfolio deutlich von den Maxtor-Produkten. Während High-End-Geräte vornehmlich die Aufschrift „Seagate“ tragen dürfen, bedienen die „Maxtor“-Geräte hauptsächlich den Einstiegs- und Midrange-Markt. Im Desktop-Bereich etwa sollen Maxtor-Platten bis zu einer maximalen Speicherkapazität von 320 Gigabyte ausgeliefert werden. Seagate-Datenträger hingegen decken die komplette Spanne bis aktuell 750 Gigabyte ab.

Auch was andere technische Spezifikationen, wie etwa den verbauten Cache, betrifft, sollen die Maxtor-Produkte gegenüber den Seagate-Modellen abgespeckt sein. Entsprechend wird sich dies in unterschiedlichen Preisen der Poduktlinien widerspiegeln. Laut Marc Jourlait, Vice President of Segment Marketing bei Seagate, erhofft sich die Storage-Schmiede, vor allem im unteren Preissegment konkurrenzfähiger zu sein und viele Kunden anzusprechen.

Das letzte Geschäftsquartal, das im Juni endete, brachte Maxtor Seagate noch einen operativen Verlust von rund 72 Millionen Dollar ein. Wann der neu erworbene Brand profitabel sein wird, ist ungewiss. Jourlait betonte, dass man den Konzern Seagate als Ganzen betrachten müsse, und dieser sei trotz der Maxtor-Zahlen bereits jetzt profitabel. Boris Böhles