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Windows Cloud und günstiges Surface?

Microsoft-Event am 2. Mai angekündigt

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Microsoft veranstaltet am 2. Mai 2017 in New York einen großen Event mit dem Fokus auf dem Thema Bildung. Beobachter rechnen mit Windows Cloud und einem preiswerten Surface-Tablet.

Gestern war es noch ein Gerücht,heute ist es bereits offiziell: Microsoft veranstaltet Anfang Mai einen Event. Für den 2. Mai hat der Redmonder Konzern Pressevertreter, Analysten und ausgewählte Gäste nach New York zu einer Veranstaltung eingeladen. Dabei steht offensichtlich das Thema Bildung im Mittelpunkt.

Beobachter erwarten, dass Microsoft neue Software und neue Hardware vorstellen wird. Mit einem besonderen Fokus auf dem Bildungssektor. Auf diesem Gebiet ist Google mit seinen preiswerten Chromebooks relativ erfolgreich – zumindest in den USA. Deshalb erwarten Marktkenner, dass Microsoft hier dagegenhalten wolle.

Windows Cloud

Praktisch alle Szenekenner gehen davon aus, dass Microsoft das neue Windows 10 Cloud vorstellen wird als eine Version von Windows 10, auf der sich ausschließlich Apps für die Universal Windows Platform installieren lassen, nicht aber klassische Desktop-Anwendungen. Windows Cloud soll aber zum kostenpflichtigen Upgrade auf Windows 10 Pro berechtigen.

Günstiges Surface-Tablet

Im Bereich Hardware könnte Microsoft ein preiswertes Surface-Tablet zeigen, als direkte Konkurrenz zu den Google Chromebooks mit ChromeOS. Auf diesem Surface würde dann Windows Cloud laufen. Mit einem neuen Surface Pro 5 oder einem neuen Surface Book rechnen die US-Beobachter dagegen nicht. Ebenso wenig mit einem Surface Phone, über das lange spekuliert wurde.

Einige Tage nach dem Education-Event am 2. Mai in New York veranstaltet Microsoft seine Build Developer Conference in Seattle.