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14.09.2007

Neue Notebook-Marke

Bisher gab es unter der Maxdata-Sub-Marke Belinea ausschließlich Monitore. Jetzt bringt der Hersteller drei Belinea-Notebook-Serien ("o.line", "b.line" und "s.line") auf den Markt. Wir beleuchten die nur für den indirekten Vertrieb vorgesehene b.line für Business-Kunden.

Von Boris Böhles

Handel und Kunden trennen seit vielen Jahren ganz klar: Notebooks und PCs gibt’s von Maxdata, Monitore von Belinea. Daher war es schon eine kleine Überraschung, als Maxdata ankündigte, künftig nicht nur Monitore, sondern auch Laptops, Mäuse und Tastaturen als aufeinander abgestimmte Pakete unter der Marke Belinea anzubieten (ChannelPartner berichtete in Ausgabe 36 und 37 jeweils auf der Seite 10). Das einheitliche Design der Pakete bildet laut Maxdata ein einheitliches und harmonisches Erscheinungsbild auf dem Schreibtisch; damit sei es einmalig im Markt.

Grund für die Neuausrichtung des Marler Unternehmens sind stagnierende Verkaufsstückzahlen und damit ausbleibendes Wachstum. Dies will der Hersteller vor allem über Retail-Ketten mit der sogenannten "o.line" ankurbeln. Die "s.line" bedient Kunden mit höchsten technischen Ansprüchen. Gleichzeitig sollen neue Business-Kunden mit der "b.line", die wir hier vorstellen, gewonnen werden, die Maxdata exklusiv über den Fachhandel vertreibt.

Die Geräte im Detail

In den beiden Modellen 2 und 5 der b.line kommen Intels Core-2-Duo-Prozessoren in der mobilen Variante zum Einsatz. Insgesamt soll es in allen drei Serien (o.line, b.line und s-line) jeweils sechs verschiedene Modelle mit unterschiedlichen Ausstattung-Leveln geben. Das "b.book 2" ist eine Variante für unter 1.000 Euro (979 Euro, UVP). Das "b.book 5" für 1.349 Euro (UVP) ist leistungsstärker und adressiert daher anspruchsvollere Anwender, die vor allem auch Multimedia-Anwendungen nutzen möchten.

In beiden Geräten arbeitet ein Core-2-Duo-T7100-Prozessor von Intel mit einer Taktfrequenz von 1.800 Megahertz. Standardmäßig wird das Betriebssystem Windows Vista Business mit ausgeliefert; wer möchte, kann aber auch ein XP-Professional bekommen. Um Vista zu nutzen, sollte aber bei beiden Notebooks der Hauptspeicher verdoppelt werden, da sie standardmäßig mit nur einem Gigabyte Hauptspeicher ausgeliefert werden. Das ist für Vista ein wenig knapp bemessen. Ein zweiter RAM-Slot für eine Speichererweiterung ist aber in beiden Geräten vorhanden.

Beim Display setzt Belinea in beiden Laptops auf ein 15,4-Zoll-TFT-Modell mit einer nativen Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln, einer Helligkeit von 190 cd/m2 und einem Kontrastverhältnis von 500:1.

Das preiswertere b.book 2 verfügt über einen integrierten UMTS-Chip, sodass mit ihm ohne zusätzliche Erweiterungskarte gesurft werden kann. Das b.book 5 hat diesen Chip nicht, dafür kann es mit einer integrierten Webcam und einem Trusted Platform Module (TPM) zur Authentifizierung und Verschlüsselung aufwarten. Beide Modelle haben außerdem integrierte Bluetooth-Schnittstellen. Weitere Ausstattungsmerkmale entnehmen Sie bitte den beiden Kästen.

Die Onboard-Grafiklösung von Intel im b.book 2 reicht nur für reine Business-Einsatzgebiete. Wenn Kunden mehr Grafikpower benötigen, um beispielsweise Multimedia-Anwendungen zu nutzen, sollten Händler das b.book 5 empfehlen. Zum ernsthaften Spielen sind beide Lösungen zu schwach.

Die beiden Modelle der b.line sind ab sofort zu haben.