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02.09.2009 - 

EU bremst wg. MySQL

Oracles Sun-Übernahmen könnte sich verzögern

ie Europäische Kommission hat marktnahen Kreisen zufolge noch keine Entscheidung getroffen, ob sie eine vertiefte Prüfung der Übernahme von Sun Microsystems durch den Softwarekonzern Oracle einleiten wird. Das Haupthindernis für eine Genehmigung der 7,4 Milliarden Dollar schweren Übernahme sei die MySQL-Datenbanktechnologie, die Oracle mit der Übernahme von Sun erwerbe, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Die Europäische Kommission hat marktnahen Kreisen zufolge noch keine Entscheidung getroffen, ob sie eine vertiefte Prüfung der Übernahme von Sun Microsystems durch den Softwarekonzern Oracle einleiten wird. Das Haupthindernis für eine Genehmigung der 7,4 Milliarden Dollar schweren Übernahme sei die MySQL-Datenbanktechnologie, die Oracle mit der Übernahme von Sun erwerbe, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

Die EU-Kommission bremst noch ein wenig Oracles Höhehflug
Die EU-Kommission bremst noch ein wenig Oracles Höhehflug
Foto: Flickr/Rob Shenk

Die EU-Kommission muss noch eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise treffen. Im August 2009 hatte die Kommission Wettbewerber und Kunden von Oracle um Rückmeldung gebeten, ob sich aus der Transaktion Wettbewerbsprobleme ergeben würden. Dies betrifft insbesondere die Programmiersprache Java, Datenbanken sowie so genannte "Middleware"-Software, die verschiedene Programme verbinden kann.

Branchenexperten hatten erwartet, dass sich die Kartellbehörden bei Bedenken gegenüber dem Deal auf die Java-Programmiersprache konzentrieren würden. Dieses Produkt war Oracles Hauptanreiz für die Übernahme. Selbst wenn es zu einer vertieften Prüfung kommt, ist eine Blockade der Transaktion durch die Behörde eher unwahrscheinlich.

Die EU-Kommission war bei der Ablehnung von Fusionen und Übernahmen zuletzt eher zögerlich, seit eine Reihe ihrer Wettbewerbsentscheidungen im Jahr 2000 vom Europäischen Gerichtshof wieder aufgehoben wurden. Kommissions-Sprecher Jonathan Todd lehnte eine Stellungnahme vor Ablauf der Frist ab. (Dow Jones/rw)