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25.04.2016 - 

Stückzahlen fallen weiter

PC-Preise steigen wieder

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
In Europa wurden im ersten Quartal weit weniger PCs und Notebooks verkauft als im Vorjahr. Die gute Nachricht: Der Stückpreis ist gestiegen. Damit wurden die Umsatzverluste nahezu kompensiert.

Rund neun Prozent weniger PCs inklusive Notebooks wurden laut dem britischen Marktforschungsunternehmen Context im ersten Quartal 2016 in Westeuropa weniger verkauft als im Vorjahreszeitraum. Context erhebt für seine Marktstudien die Abverkaufszahlen der großen Distributoren.

Während die verkauften Stückzahlen von Desktop-PCs und Notebooks gefallen sind, konnte der durchschnittliche Preis pro Gerät zulegen.
Während die verkauften Stückzahlen von Desktop-PCs und Notebooks gefallen sind, konnte der durchschnittliche Preis pro Gerät zulegen.
Foto: Acer Computer GmbH

Angesicht dieser Werte könnte einem Angst und Bange um die Situation der PC-Hersteller werden. Doch im gleichen Zeitraum sind die Durchschnittspreise der Geräte um etwa acht Prozent gestiegen. Unter dem Strich bleibt somit nur ein moderater Umsatzrückgang von einem Prozent. Laut Context kostet ein PC in Europa derzeit durchschnittlich 506 Euro.

Windows 10 stabilisiert die Margen

Den starken Rückgang der Stückzahlen führt Context auf das starke Vorjahresquartal zurück. Vor allem in Low-End-Bereich wurden die Abverkäufe durch das kostenlose Betriebssystem "Windows with Bing", einer Windows 8.1-Variante, angekurbelt. Um die 14 Prozent legte damals der Markt zu. Der Effekt ist mittlerweile verpufft. Der "Windows with Bing"-Anteil am Gesamtmarkt ist von 17 Prozent im Q1 2015 auf nunmehr 0,4 Prozent gefallen. Damit litt auch das Notebook-Segment mit einem Rückgang von zehn Prozent stärker als das Desktop-Segment. Hier gingen die Stückzahlen nur um sieben Prozent zurück.

Der nun erfolgte Preisanstieg hat laut Context verschiedene Ursachen: Zum einen haben die rückläufigen "Windows with Bing"-Verkäufe und die gleichzeitig anziehenden Windows 10-Verkaufszahlen die Preise steigen lassen. Zum anderen versuchten die Herstelle die Preise anzuheben, um die durch den schwachen Euro unter Druck geratenen PC-Margen zu stabilisieren.

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