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Produkttest: Wortmann Terra Aura M 1710K

26.08.2005
Unsere Schwesterpublikation PC-WELT hat das Produkt Wortmann Terra Aura M 1710K getestet. Lesen Sie hier mehr dazu:

Testbericht

Tempo: Für ambitionierte Einsteiger reicht die Geschwindigkeit des AMD-Prozessors Sempron 3000+ im Wortmann-Notebook auf alle Fälle aus. Der altgediente AGP-Grafikchip ATI Mobility Radeon 9700 hält bei den meisten Spielen locker mit neueren PCI-Express-Grafikchips aus der Mittelklasse wie dem X600 mit.

Ausstattung: Das Wortmann Terra Aura M 1710K bringt die Schnittstellen-Vielfalt mit, die man sich für ein Desktop-Ersatz-Notebook wünscht – vor allem Benutzer älterer Peripheriegeräte werden sich über den seriellen, den parallelen und den PS/2-Anschluss freuen. Aber auch Standardschnittstellen wie Firewire, drei USB-Ports (versetzt angeordnet, daher alle nutzbar) und ein Speicherkartenleser finden sich, ebenso wie ein S/P-DIF-Ausgang. WLAN besaß unser Testgerät nicht – es lässt sich aber nachrüsten, die Funkantennen sind bereits eingebaut. Dafür saust die kabelgebundene Vernetzung per Gigabit-Ethernet.

Ergonomie: Selbst große Notebooks, die als Desktop-Ersatz dienen sollen, arbeiten inzwischen mit mobilen Prozessoren – so auch das Wortmann Terra Aura M 1710K. Allerdings erinnert es mit seiner Lautstärke und seinem Gewicht an Notebooks, die noch auf Desktop-Prozessoren zurückgriffen: Unter Last maßen wir ein Betriebsgeräusch von 42,5 dB(A) – auch das ist leider Desktop-Niveau. Und die Konkurrenz mit Centrino-Label zeigt, dass das Notebook-Gewicht trotz 17-Zoll-Display nicht vier Kilogramm überschreiten muss, wie es das Wortmann-Gerät mit 4,15 Kilo tut. Außerdem störte, dass sich das Wortmann Terra Aura M 1710K im Dauerbetrieb ziemlich erwärmte, was schon auf der Handballenauflage zu spüren war. Das Display zeigte sich leucht- und kontraststark und eignet sich daher auch für längere Arbeitssitzungen – allerdings nicht für Bildbearbeiter: Die Farbdarstellung war nur mäßig.

Handhabung: Wortmann nutzt das breite Gehäuse aus, um neben die Tastatur ein Zahleneingabefeld zu setzen. Die Tastatur erwies sich als leise und recht stabil - sie federte nur links oben etwas. Dauerschreiber könnten eventuell den harten Tastendruckpunkt beklagen.

Fazit: Ein günstiger Desktop-Ersatz mit vielen Schnittstellen, aber nur mittelmäßigem Tempo. Das kontraststarke und helle Display schwächelte bei der Farbdarstellung. Nervig: Die Lüfter sind unter Last extrem laut. Dafür gefiel die große und stabile Tastatur.

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