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08.07.2013 - Wenn das Netz streikt

So reparieren Sie das LAN Ihres Kunden

Jürgen Hill ist Teamleiter Mobile der COMPUTERWOCHE. Thematisch ist der studierte Diplom-Journalist und Informatiker im Bereich Communications mit all seinen Facetten zuhause. 
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DAU in Aktion

Mit welchen Nutzerfehlern Sie rechnen müssen, zeigt ein Beispiel aus dem Forum unserer Schwesterpublikation Computerwoche. Dort schildert ein Leser, wie er wegen des Problems "Internet geht nicht mehr" zum Kunden gerufen wurde. Vor Ort war der Fehler schnell behoben: Der Switch des Kunden war ausgeschaltet, denn dieser hatte die Steckdose, über die das Gerät mit Strom versorgt wurde, für sein Handy-Ladegerät benötigt.

Ungenügendes Netzdesign

Die konsequenteste Fehlervermeidung beginnt allerdings bereits im Vorfeld beim Netzdesign: Komplexe Netze mit VoIP und anderen Echtzeit-Anforderungen lassen sich nicht einfach mit Halbwissen aufbauen. Hier ist eine konsequente Bedarfsanalyse gefordert, die sich dann im Design niederschlagen muss. Und dieses ist bei der Umsetzung akribisch zu dokumentieren, denn gerade vergessene Komponenten oder Altlasten sorgen häufig für unerklärliche Phänomene.

Schleifen im Netz

Gewachsene Netze, die je nach Bedarf von Zeit zu Zeit erweitert wurden, bergen besonders viel Fehlerpotenzial. Wenn die nachträgliche Installation von Kabeln oder Netzwerkkomponenten nicht akribisch dokumentiert wurde, kann es zu den krudesten Problemen kommen.

So können etwa Schleifen (Loops) im Netz entstehen, die dann ein Switched Network, das eigentlich auf dedizierten Verbindungen basiert, ausbremsen. Denn ein solcher Loop verursacht einen Broadcast-Sturm, der ein ganzes Netzsegment lahm legen kann.

Um das Problem zu vermeiden, hat der Netzbetreuer zwei Optionen: Das Aktivieren des Spanning Tree Protcols (STP), das aber oft von Unmanaged Switches nicht unterstützt wird, oder die Verwendung einer Loopback Detection (LBD), wie sie von verschiedenen Herstellern unter diversen Bezeichnungen offeriert wird.

Schleifen im Netz führen zu den seltsamsten Fehlern.
Schleifen im Netz führen zu den seltsamsten Fehlern.

Hotline-Supporter Schmitt bevorzugt das LBD-Verfahren, denn der Spanning Tree wartet noch mit einigen Tücken auf - doch dazu später mehr. Bei der Loopback Detection ist dann zwischen Port- und VLAN-basierenden Verfahren zu unterscheiden. Während ersteres den Port komplett abschaltet, blockiert letzteres den Verkehr nur im VLAN, ohne den ganzen Port zu sperren.

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