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23.05.2011 - 

Der CP-Querschläger

Tablett-Computer – wie lange noch bis zur Marktreife?

ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil von ChannelPartner. Regelmäßig berichtet unser Autor über das, was einem kleinen Reseller in der großen ITK-Landschaft widerfährt. Manchmal überspitzt, aber immer auf den Punkt gebracht. Der Querschläger lebt und arbeitet als Fachhändler in Rheinland-Pfalz.
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Warum unser "schreibender Fachhändler" die Begeisterung über die Tablet-PCs nicht nachvollziehen kann.

Passend zur CP-Umfrage "Wie sind Sie mit dem bisherigen Verlauf ihrer Geschäfte mit Tablet-PCs zufrieden?" (--> Umfrageergebnis ansehen) hat sich auch unser "schreibender Fachhändler", der "CP-Querschläger", seine Gedanken gemacht:

"Ein Tablet-PC kann zwar fast alles, aber das nur schlecht bis mittelmäßig."
"Ein Tablet-PC kann zwar fast alles, aber das nur schlecht bis mittelmäßig."

Dem Treiben und dem Hype um das iPad habe ich lange zugeschaut. Ich habe den Markt durchforstet, Produkte verglichen und nach dem idealen Kritzel- und Touch-Tablett gesucht. Ich habe keines gefunden. Seit zehn Jahren reihen sich die Meldungen um den Durchbruch im PC-Markt aneinander, ohne dass er tatsächlich festzustellen wäre.

Noch immer hat ein Notebook das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis für mobile elektronische Datenverarbeitung, sind Digitalkameras für Foto und Video erste Wahl. Und Telefonieren ist mit dem Handy weitaus weniger peinlich als mit einem elektronischen DIN-A5-und-größer-Brett am Kopf. Keines, schon gar nicht das maßlos überteuerte Apple-Modell, kann die Anforderungen an einen universellen Kommunikations- und Notebook-Ersatz erfüllen.

Und so teilt sich dann auch die Kundschaft auf. Die einen sind begeistert von einem Telefon, das ein bisschen Multimedia kann und einen größeren Bildschirm hat, die anderen erfreuen sich an einem kastrierten Notebook mit Touchscreen. Richtig leistungsfähig oder langer Akku-Betrieb? Die so lange herbeigedichtete Eier legende Wollmilchsau war wohl mehr Marketing als Wirklichkeit.

Aber scheinbar ist das heutzutage überall so. In Zeiten des knappen Geldes liegen diese relativ nutzlosen Bretter in den Verkaufsregalen herum, meistens ausgeschaltet, damit die Kids nicht damit herumspielen können. Jetzt, wo wieder einmal der Aufschwung da ist, wird erneut eine Inszenierung versucht. Aber preiswert im wörtlichen Sinn sind Tabletts dadurch noch immer nicht.

Wenn ich mich für eines entscheiden wollte, hätte ich entweder ein mieses Telefon, einen lahmen PC mit ruckelndem Browser, eine Billig-Cam oder einen schweren, hitzebildenden Stromfresser, der nach drei bis vier Stunden den Geist aufgibt. Und gutes Geld ausgeben, nur zum Spielen, so gesund ist der Binnenmarkt vielleicht für die Apple-Klientel – für die Masse noch lange nicht.

Mein Fazit: Ja, so ein Tablett kann zwar fast alles, aber das nur schlecht bis mittelmäßig. Bis auf jene im Biergarten, auf denen das frisch Gezapfte gebracht wird. Die sind richtig gut!

Bis demnächst, Euer Querschläger!
(Der ChannelPartner-Autor "Querschläger" ist ein Fachhändler aus Rheinland-Pfalz.)

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