Technik & Know-how: UDI - die neue Videoschnittstelle

Bernhard Haluschak war bis Anfang 2019 Redakteur bei der IDG Business Media GmbH. Der Dipl. Ing. FH der Elektrotechnik / Informationsverarbeitung blickt auf langjährige Erfahrungen im Server-, Storage- und Netzwerk-Umfeld und im Bereich neuer Technologien zurück. Vor seiner Fachredakteurslaufbahn arbeitete er in Entwicklungslabors, in der Qualitätssicherung sowie als Laboringenieur in namhaften Unternehmen.

Details zur UDI-Schnittstelle

Um den zukünftigen hohen Anforderungen an eine digitale Audio-Video-Schnittstelle gerecht zu werden und dem HDMI-Konsortium etwas Adäquates entgegenzusetzen, formierten sich Ende 2005 namhafte IT-Hersteller wie Samsung, Apple, LG, National Semiconductor und Nvidia unter Leitung von Intel zu der Unified Display Interface Special Interest Group (UDISIG). Erste spärliche Informationen zu UDI wurden auf dem Intel Developer Forum (IDF) im Frühjahr 2006 vorgestellt.

UDI ist abwärtskompatibel zu DVI und HDMI. Auch den Kopierschutz HDCP (High Definition digital Content Protection) mussten die Entwickler integrieren. Im Gegensatz zu DVI oder HDMI, bei denen hohe Lizenzgebühren an Silicon Image gezahlt werden müssen und die Endgeräte nicht unerheblich verteuern, sollen diese bei UDI laut Intel sehr gering sein. Dadurch will das UDI-Konsortium die Akzeptanz dieser Schnittstellen bei vielen Herstellern weiter steigern. Außerdem soll das einheitliche Interface sowohl für Consumer-Elektronikgeräte als auch für PCs geeignet sein. Erste Produkte mit einem UDI wird es laut Intel aber nicht vor 2007 geben.

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