Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

20.06.2011 - 

Navi der Top-Klasse

TomTom GO LIVE 1005 Europe im Praxis-Test

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Das Navigationsgerät Go Live 1005 Europe von TomTom musste im 2500-Kilometer-Härtetest beweisen, ob es zuverlässig navigieren kann. Und ob es den hohen Preis rechtfertigt – insbesondere im Vergleich mit dem kostenlosen Google Maps Navigation.
TomTom Go Live 1005
TomTom Go Live 1005
Foto: TomTom

Das Navigationsgerät TomTom Go Live 1005 Europe gehört in die Topklasse der Stand-Alone-Navis. Sowohl was die Ausstattung und die Displaygröße als auch den Preis angeht. Die UVP liegt bei rund 350 Euro, im Internet bekommt man das Go Live 1005 Europe für knapp über 300 Euro.

Die Ausstattung umfasst neben dem Navi noch die Halterung für die Windschutzscheibe und das Ladekabel mit USB-Anschluss. Dieses wird mit dem mitgelieferten Adapter für die Auto-Steckdose verbunden. Falls Sie über keine Auto-Steckdose verfügen oder diese schon belegt ist, können Sie das Navi zuvor am PC aufladen und dann per Akku betreiben. Ein gedrucktes Handbuch fehlt allerdings. Die bei vielen Navis üblichen Zusatzfunktionen wie MP3s abspielen oder Fotos anzeigen fehlen; diese Funktionen sind aber auch nicht nötig. Ein SD-Kartenslot fehlt ebenso wie eine Tasche zum Mitnehmen des Navis.

Viel Geld für ein Navigationsgerät. Der Mehrwert, der dem Benutzer als erstes ins Auge sticht, ist das große 13 cm/5 Zoll-Display, ein kapazitives Fluid-Touch-Display. Es lässt sich nicht nur gut ablesen, sondern unterstützt auch Pinch-to-Zoom und Fingergesten. Sie können bequem mit dem Finger die Karte verschieben. POIs, die auf der Karte angezeigt werden, lassen sich allerdings nicht per Fingerdruck ansteuern – hierzu ist der Weg über das Menü erforderlich. Das kann Google Maps Navigation besser: Mit dem ersten Fingertipp blenden Sie den Namen zu einem POI ein, mit dem zweiten Fingerdruck – auf den Namen – öffnen Sie ein Detailmenü, aus dem heraus Sie direkt die Navigation dorthin starten können. Oder alternativ direkt dort anrufen.