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26.05.2014 - 

Fragen und Antworten

Was ist eigentlich HDTV?

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
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Mittlerweile ist HDTV in den deutschen Haushalten angekommen und die Auswahl an HD-Sendern wächst stetig. Dennoch herrscht auf Kundenseite immer noch große Unsicherheit. Unsere FAQs können helfen.
Hochauflösendes Fernsehen steht jedes Jahr bei der IFA in Berlin im Mittelpunkt.
Hochauflösendes Fernsehen steht jedes Jahr bei der IFA in Berlin im Mittelpunkt.
Foto: IFA

Zum Thema HDTV herrscht auf Kundenseite immer noch große Unsicherheit. Nachdem digitales Fernsehen bereits alltäglich geworden ist, sind wir auf dem Weg in die TV-Zukunft bereits einen Schritt weiter: Das hochauflösende Fernsehen (HDTV) bietet gestochen scharfe Bilder auf großen Flachbildschirmen und Surround-Sound.


Mittlerweile ist HDTV in den deutschen Haushalten angekommen und die Auswahl an HD-Sendern im deutschsprachigen Raum wächst stetig. Allerdings sind nicht alle Programme frei empfangbar. Für die hochauflösenden Versionen insbesondere privater Fernsehkanäle muss häufig extra bezahlt werden. Diese neue Programmvielfalt stellt einen Anreiz für die Verbraucher dar, sich neue Geräte zuzulegen, mit denen sie in den Genuss von HDTV-Qualität kommen. Heutzutage wird kaum ein Fernsehgerät ausgeliefert, das den hochauflösenden Standard nicht unterstützt. Die Zahl der HDTV-Geräte in Deutschland steigt so rapide an.


Die Deutschen TV-Plattform e.V. hat daher in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GfU) die häufigsten Fragen zum hochauflösenden Fernsehen zusammengestellt. Die HDTV-FAQ kann auch bei der GfU als Broschüre heruntergeladen werden.

1. Was steckt hinter der Abkürzung HDTV?

HDTV ist die Kurzform für "High Definition Television" und bedeutet hochauflösendes Fernsehen.

2. Was ist mit dem Begriff Auflösung gemeint?

Die Auflösung bezieht sich auf die Zahl der Bildpunkte pro Bild, sie wird daher auch als Bildauflösung bezeichnet. Diese Bildpunkte sind in Zeilen und Spalten angeordnet.

3. In welcher Form wird die Bildauflösung angegeben?

Die Angabe erfolgt üblicherweise in folgender Form: Zahl der Bildpunkte pro Zeile multipliziert mit der Zahl der Zeilen pro Vollbild. Als Zusatz ist auch die Gesamtzahl der Bildpunkte pro Vollbild möglich.

4. Ab welcher Bildauflösung wird von "hochauflösend" gesprochen?

Bezogen auf das Bildformat (Bildbreite:Bildhöhe) 16:9 gibt es bei HDTV folgende Werte für die Bildauflösung:

  • 1.280 x 720 mit 50 Vollbildern pro Sekunde

  • 1.920 x 1.080 mit 50 Halbbildern pro Sekunde oder 24 Vollbilder pro Sekunde (für Blu-ray Disc)

5. Gibt es neben dem hochauflösenden Fernsehen HDTV auch ein niedrigauflösendes Fernsehen?

Ja, denn digitales Fernsehen ist nicht automatisch HDTV. Das normal auflösende digitale Fernsehen (engl.: Standard Definition Television: SDTV) hat eine Bildauflösung von 720 x 576 Bildpunkten mit 50 Halbbildern pro Sekunde (entspricht 25 Vollbildern pro Sekunde). Das Bildformat (Bildbreite:Bildhöhe) von SDTV war ursprünglich 4:3, heute wird fast ausschließlich wie bei HDTV das Bildformat 16:9 verwendet und zwar ohne Änderung der Bildauflösung und Zahl der Bilder pro Sekunde.

6. Welche Unterschiede weist HDTV zum bisher üblichen digitalen Fernsehen auf?

Das bisher übliche digitale Fernsehen ist das normal auflösende Fernsehen SDTV. Gegenüber diesem weist HDTV in erster Linie eine höhere Bildauflösung auf und im Fall von 720p/50 eine höhere Bewegtbildauflösung. Außerdem wurde für HDTV als alleiniges Bildformat 16:9 festgelegt. Gleichwohl ist auf 16:9-Bildschirmen auch die Darstellung von 4:3-Bildern möglich. Dabei treten allerdings rechts und links schwarze Bildfelder auf.

7. Welche Relation hat die Auflösung des Displays zur Auflösung des Bildes?

Um HDTV darstellen zu können, muss die Auflösung des Displays ausreichend sein. Die Auflösung des Displays wird durch entsprechende Logos gekennzeichnet. Ein HDTV-fähiges Display kann immer auch ein SDTV Bild wiedergeben, allerdings natürlich nur mit der ursprünglichen Auflösung. Die zur Darstellung interpolierten Bildpunkte erhöhen die Bildauflösung nicht.

8. Was ist das Bildformat 16:9?

Das Bildformat gibt das Verhältnis der Bildbreite zur Bildhöhe an. Beim hochauflösenden Fernsehen HDTV wurde dafür 16:9 festgelegt, während für das normal auflösende Fernsehen SDTV ursprünglich das Bildformat 4:3 galt, inzwischen aber das Bildformat 16:9 bevorzugt wird. Das Bildformat 16:9 kommt dem menschlichen Gesichtsfeld entgegen.

9. Warum wird HDTV auch als Breitbild bezeichnet?

Die Bezeichnung Breitbild (engl.: Wide Screen) verdeutlicht, dass für HDTV ein Bildformat (Bildbreite:Bildhöhe) von 16:9 festgelegt ist. Dieses weist zudem beim normal auflösenden Fernsehen SDTV vorrangig verwendeten Bildformat 4:3 etwa 30 Prozent mehr Bildbreite auf, wenn von gleicher Bildhöhe ausgegangen wird. Es werden auch spezielle Flachbildschirme mit dem Bildformat 21:9 angeboten. Diese können Filme im Cinemascope-Format ohne Veränderungen des Bildinhaltes und ohne schwarze Streifen an den Bildrändern wiedergeben.

10. Unter welchen Randbedingungen liegt "echtes" HDTV vor?

HDTV ist nur dann wirklich gegeben, wenn die gesamte Übertragungskette das hochauflösende Bildsignal verarbeiten kann. Es muss also zuerst einmal die Produktion in HDTV-Auflösung erfolgen. Danach ist eine entsprechende Übertragung des HDTV-Signals erforderlich. Auf der Empfangsseite wird zur Darstellung ein HDTV-Empfänger mit "HD TV"-Logo benötigt, der für den jeweiligen Empfangsweg (Satellit, Kabel oder DSL / IPTV) geeignet ist. Abschließend muss die Wiedergabeeinheit (Flachbildschirm oder Videoprojektor) das hochauflösende Bild auch ohne Qualitätseinschränkungen darstellen können und deshalb das Logo "HD ready" oder "HD ready 1080p" aufweisen. Für Empfang und Wiedergabe kann auch ein Fernsehgerät mit integriertem digitalen Empfangsteil (iDTV) verwendet werden, welches das Logo "HDTV" aufweist.

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