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29.12.2006 -

Zahlungsmoral bei Privatkunden und Öffentlicher Hand weiter gesunken

Forderungsrisiken minimal verbessert

Insgesamt haben sich die Forderungsrisiken in Deutschland minimal von zuletzt 155 auf jetzt 154 Indexpunkte verbessert. Der von Intrum Justitia erhobene Risk Index basiert auf acht Subindizes, die sich aus 21 Schlüsselwerten wie Zahlungsfrist, Zahlungsverzug und Forderungsverlust berechnen. In die Berechnungen fließen sowohl betriebswirtschaftliche Finanzkennzahlen als auch die Einschätzungen der befragten Unternehmen ein. Ein Indexwert von 100 bedeutet, dass keine Zahlungsrisiken bestehen. Der in der Herbstuntersuchung für Deutschland ermittelte Wert bedeutet, dass eine ausgeprägte Notwendigkeit für Maßnahmen zur Senkung des Gefährdungsrisikos besteht.

"Unsere Untersuchung zeigt, dass sich die Forderungsrisiken in den beiden Bereichen Geschäftskunden und Privatkunden weiter auseinander entwickelt haben", so Klaus Gildhorn, Direktor Marketing & Sales von Intrum Justitia Deutschland. "Während die Unternehmen von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung bereits profitieren, lässt sich der gleiche Effekt bei den Privatpersonen nicht beobachten. Hier ist es die Arbeitsmarktreform, die deutlich ihre Spuren hinterlässt."

Die erfreuliche Entwicklung der Forderungsrisiken bei den Geschäftskunden sei jedoch mit Vorsicht zu genießen, erklärt Gildhorn. "Zwar zeigen die meisten Basisindikatoren des Risk Index eine positive Entwicklung auf, doch die Erfahrung zeigt auch, wie schnell sich das Blatt wieder wenden kann." Insbesondere in einer anziehenden wirtschaftlichen Entwicklung sei es oftmals so, dass die Unternehmen höhere Risiken eingehen, welche dann bei einer einsetzenden Wachstumsverflachung unvermittelt zu Tage treten.

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