Experton-Analyse

Big Data im Jahr 2012

20.12.2011

Suche nach Lösungen

2012 wird aus diesem Blickwinkel vor allem von der Suche nach Lösungen geprägt sein. Unternehmen aus den Bereichen Embedded Systems und Elektronik werden in den kommenden Jahren immer mehr Lösungen auf den Markt bringen, die zum Wachstum von Datenmengen in nahezu allen Märkten beitragen werden. Das können Sensoren im öffentlichen Raum (z.B. Verkehrsmanagementlösungen) sein, das können beispielsweise Sicherheitslösungen für E-Commerce und E-Business sein (Geräte zur Identifikation und Authentifizierung) oder E-Health-Produkte sein. Auch Location-based Services werden hier eine Rolle spielen. All diese Geräte werden Unmengen an bisher nicht erfassten Daten erzeugen.

Mit dem Bewusstsein für Big Data werden 2012 auch die ersten Softwareunternehmen entstehen, die sich dediziert den erweiterten Kriterien für Big Data widmen werden. Diese Softwarehäuser werden zunächst vor allem Startups sein, von denen die erforderlichen neuen Denkansätze und Algorithmen für "Big Data" kommen werden. Etablierte Softwareanbieter werden beginnen, ihre Lösungen um die zusätzlichen Big-Data-Kriterien zu erweitern.

Zusammengefasst bedeutet dies aus der Big-Data-Perspektive, dass 2012 auf der Anwenderseite vor allem durch die Analyse und ein erweitertes Verständnis von "Daten" gekennzeichnet sein wird. Auf der Anbieterseite werden vorhandene Produkte und Lösungen zunächst nur um den Begriff "Big Data" erweitert, aber es werden auch neue Unternehmen und Initiativen dediziert Software, Hardware und Service für die schnelle Qualifizierung und Verarbeitung großer strukturierter und unstrukturierter Datenmengen aus verschiedensten Quellen in Angriff nehmen.

Die Experton Group hat sich dieses Themas angenommen und führt im ersten Quartal 2012 eine Multi-Client-Studie zu Big Data durch.

(Der Beitrag wurde von unserer Schwesterpublikation Computerwoche übernommen / rb)

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