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19.04.2006

Die Gehaltsschere öffnet sich weiter

Hans Königes ist Ressortleiter Jobs & Karriere und damit zuständig für alle Themen rund um Arbeitsmarkt, Jobs, Berufe, Gehälter, Personalmanagement, Recruiting, Social Media im Berufsleben. Zusätzlich betreut das Karriereressort inhaltlich das Karrierezentrum auf der Cebit.
Kein einheitliches Bild kennzeichnet die Vergütungsentwicklung in der Hightech-Industrie. Software-Manager bekommen mehr, Hardwareverkäufer dagegen weniger.

Die Einkommen der Mitarbeiter in der Hightech-Branche sind im vergangenen Jahr im Durchschnitt um drei Prozent gestiegen, wie die aktuelle Gehaltsstudie der in Vaihingen/Enz ansässigen Unternehmens- und Personalberatung Interconsult ergab. Dietrich Graf von Reischach, Inhaber des schwäbischen Consulting-Hauses, das die Gehaltsumfrage seit 1982 betreibt, schränkt allerdings ein: "Die Bezahlung hängt immer stärker von der persönlichen Qualifikation der Mitarbeiter sowie deren Erfahrung und der momentanen Nachfrage nach der jeweiligen Branche ab." So könne der Unterschied bei einem Applikationsingenieur bis zu 30 Prozent ausmachen, abhängig davon, in welcher Region und in welcher Branche er tätig und ob der Arbeitgeber ein Mittelständler oder ein Konzern ist.

Hier lesen Sie ...

  • welche Gehaltstrends sich in der Hightech-Industrie abzeichnen;

  • welche Berufsgruppen besser dastehen, welche sich mit weniger zufrieden geben müssen;

  • welche Automarken IT-Manager als Dienstwagen bevorzugen.

Programmierer mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung verdienen demnach in einem Softwarehaus zwischen 39.000 und 51.000 Euro Jahresgehalt. Dies bedeutet einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als die Untersuchung eine Spanne von 41.000 bis 56.000 Euro auswies. Der Graf begründet diese Entwicklung mit dem wachsenden Druck auf die reinen Codierjobs, die die Firmen tendenziell nach Osteuropa verlagern.

Die Gehälter der Berater werden auch in Zukunft stärker steigen als die der Netzexperten.
Die Gehälter der Berater werden auch in Zukunft stärker steigen als die der Netzexperten.

Etwas besser verdienen die Entwicklungsingenieure mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung in der Netzwerktechnik, die zwischen 41.000 und 54.000 Euro im Jahr mit nach Hause nehmen. Der Seniorprogrammierer mit einigen Jahren Erfahrung darf sich auf 52.000 bis 69.000 Euro im Jahr freuen, was allerdings ebenfalls einen leichten Rückgang im einstelligen Prozentbereich ausmacht. Wesentlich besser geht es dem Datenbankprofi, der zwischen 78.000 und 88.000 Euro im Jahr verdient. Das bedeutet einen Zuwachs um wenige Prozente und entspricht etwa dem Gehalt eines SAP-Experten.

Im Außendienst liegen die Einkommen etwas höher. So erreicht der Softwareberater mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung zwischen 52.000 und 72.000 Euro im Jahr (Vorjahr: 50.000 bis 71.000 Euro) und sein Kollege mit mehreren Jahren im Job zwischen 61.000 und 85.000 Euro (Vorjahr: 60.000 bis 83.000 Euro).