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06.03.2013 - 

Einsatz im Arbeitsalltag

Management erwartet zu viel von BYOD

Werner Kurzlechner lebt als freier Journalist in Berlin und stellt regelmäßig Rechtsurteile vor, die Einfluss auf die tägliche Arbeit von Finanzentscheidern nehmen. Als Wirtschaftshistoriker ist er auch für Fachmagazine und Tageszeitungen jenseits der IT-Welt tätig.
BYOD bringt der IT jede Menge Scherereien. Zudem scheint es eher einen gefühlten Nutzen zu geben als handfeste Effizienzgewinne. Das zeigt eine Avanade-Studie.
Die zentralen internationalen Ergebnisse der Studie im Überblick.
Die zentralen internationalen Ergebnisse der Studie im Überblick.
Foto: Avanade

Eigentlich galten die hiesigen Unternehmen bei Bring-your-own-Device (BYOD) immer als Nachzügler. Eine neue Studie von Avanade legt jetzt aber das Gegenteil nahe. Befragt wurden rund 600 Führungskräfte aus 19 Ländern. Das überraschende Ergebnis: Deutschland ist plötzlich Vorreiter.

Jedenfalls berichten 87 Prozent der deutschen Firmen, dass mindestens die Hälfte ihrer Belegschaft eigene mobile Endgeräte einsetzt. Weltweit bringen nur in 60 Prozent der Unternehmen Mitarbeiter mehrheitlich eigene Smartphones oder Tablets mit an den Arbeitsplatz.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings: 57 Prozent der befragten deutschen Firmen gaben ebenfalls an, dass der BYOD-Trend zu zusätzlichen Herausforderungen führt – primär für die IT-Abteilung. International liegt der Durchschnitt bei nur 52 Prozent.

Ein Drittel der Tablets mit Zugriff auf Basis-Systeme

Wiederum weltweit zeigt die Studie, dass in 54 Prozent der Firmen das Smartphone für grundlegende Business-Funktionen eingesetzt wird. Zu 42 Prozent ist das ebenfalls für fortgeschrittene Funktionen der Fall. Beim Tablet verhält es sich ausgeglichener, wenngleich auf niedrigerer Ebene. Jeweils in einem Drittel der Firmen ist mit dem Tablet der Zugriff auf Basis-Systeme und auf speziellere Systeme möglich.