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08.02.2017 - 

Best Practice von ONE Telecom Frankenberg

"Smart Home erst selber erleben - dann klappt die Vermarktung"

Regina Böckle durchforstet den Markt nach Themen, die für Systemhäuser und Service Provider relevant sind - oder es werden könnten - und entwickelt dazu passende Event-Formate.
Wie wird aus den vielfältigen "smarten", Sensor-bestückten Produkten ein Lösungsgeschäft für Fachhändler? Wie klappt der Einstieg ins Geschäft mit Privat- und Geschäftskunden? Herbert Jordan, Geschäftsführer von ONE telecom Frankenberg, hat diesen Einstieg gemeistert. Seine Erfahrungen und Tipps verrät er im Interview.

Was hat Sie dazu veranlasst, sich mit Smart Home zu befassen?

Herbert Jordan: Den Anstoß gab die Telekom, mit der ich bereits vor 20 Jahren in das Mobilfunkgeschäft eingestiegen bin. Denn die Telekom begann vor rund vier Jahren das Thema Smart Home zu treiben. Damals fehlten allerdings noch viele Voraussetzungen, um Smart Home wirklich umzusetzen.

Smart Home als Blickfang: Schon im Vorbeigehen macht das Schaufenster von ONE telecom Frankenberg die Passanten auf das Thema Smart Home aufmerksam.
Smart Home als Blickfang: Schon im Vorbeigehen macht das Schaufenster von ONE telecom Frankenberg die Passanten auf das Thema Smart Home aufmerksam.
Foto: ONE telecom Frankenberg

Woran hakte es konkret?

Jordan: Das Produkt war einfach noch nicht reif für den Markt. Es wurde dann auch erst einmal wieder eingestampft. Richtig losgelegt haben wir mit dem Thema vor rund zwei Jahren - mit tatkräftiger Unterstützung unseres Distributionspartners Eno, der es verstanden hat, Smart Home in der richtigen Weise anzupacken - und das noch vor der Telekom selbst. Eno ging aktiv auf uns zu, unterstützte uns mit Schulungen und empfahl uns: "Lernt erst die Basis genau kennen." Das kann ich rückblickend nur unterstreichen: Smart Home kann ich Kunden nicht durch einen Flyer vermitteln oder verkaufen, sondern nur, wenn man es selbst erlebt und verinnerlicht hat! Erlebnis ist gefragt! Basis-Produkt war damals eQ-3 - und wesentlich komplizierter als die Smart-Home-Lösung, die heute zur Verfügung steht.

Herbert Jordan, Gründer und Geschäftsführer von ONE telecom Frankenberg
Herbert Jordan, Gründer und Geschäftsführer von ONE telecom Frankenberg
Foto: ONE telecom Frankenberg

Das heißt - es blieb nicht nur bei den Schulungen…

Jordan: Mit den Schulungen bin ich nicht nur richtig auf den Geschmack gekommen, sondern war völlig begeistert vom Thema. Ich finde es einfach cool, dass ich jederzeit und überall mit meinem Smartphone auf die Kameras sehen und Statusmeldungen erhalten kann. Ich habe alle Produkte selbst im Unternehmen eingesetzt und viele meiner Kollegen mit meiner Begeisterung angesteckt. Alle zusammen experimentierten wir mit großer Freude - und kamen zu dem Schluss: Die Telekom hat die Kinderkrankheiten der Smart App in den vergangenen zwei Jahren ausgemerzt, die App ist jetzt marktreif. Jetzt fing es also an, richtig Spaß zu machen.