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13.12.2007 - 

Das neue Aldi-Notebook

Test: Aldi-Notebook Medion MD96370

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Und noch ein neues Notebook von Aldi. Diesmal bringt der Discounter das Medion Akoya MD96370 unter die Leute. Wir hatten den Multimedia-Laptop mit 15,4-Zoll-Display im Test.

Und noch ein neues Notebook von Aldi im Jahr 2007. Diesmal bringt der Discounter das "Medion Akoya MD96370" unter die Leute. In diesem PC-Welt-Test lesen Fachhändler, was der 900-Euro-Laptop kann.

Von Thomas Rau, PC-Welt

Testbericht

Kurz vor Jahrensende bringt Aldi noch mal mit hoher Frequenz Notebooks unter die Leute: Vom 17-Zoll-Multimedia-Laptop bis zum Design-Subnotebook reichte dabei die Angebotspalette. Diese Woche - am 12.12. bei Aldi-Süd, am 13.12. bei Aldi-Nord - verkauft Aldi das Medion Akoya MD96370 mit Vista Home Premium.

Das Centrino-Notebook mit 15,4-Zoll-Display kostet 899 Euro. Kein Schnäppchen-Angebot, wenn man bedenkt, dass die Einstiegspreise für Laptops schon unter 600 Euro gefallen sind. Doch Medion will mit dem MD96370 auch nicht unbedingt im Billig-Segment wildern. Dafür ist das Notebook nämlich zu reichhaltig ausgestattet - was den Preis auf den ersten Blick rechtfertigt: Etwa die große 250-GB-Festplatte von Western Digital , die Grafikkarte Nvidia Geforce 8400M GS, die man noch nicht sehr häufig in diesem Preissegment antrifft oder zukunftsweisende Schnittstellen wie e-Sata und HDMI, die das MD96370 an der linken Gehäuseseite aufweist.

Dazu kommt - wie bei Aldi gewohnt - , eine Unzahl vorinstallierter Software - von Office-Programmen wie Microsoft Works 9.0 über Multimedia-Tools wie Cyberlink DVD Solution oder Ulead Photoimpact 12 bis hin zu WISO Mein Geld 2008.

Auch das Gehäuse-Design soll das MD96370 von Billig-Notebooks abheben: Das Aldi-Notebook besitzt einen Hochglanz-Deckel in Klavierlack-Optik. Der ist allerdings sehr anfällig für Fingerabdrücke - Medion legt klugerweise ein Putztuch bei. Das Gehäuse war bei unserem Testgerät sehr solide verarbeitet und knarzte nicht.

Allerdings erwärmte sich der Laptop an der linken Handballenablage schon nach wenigen Minuten spürbar - wir maßen 32 Grad auf der Oberseite und rund 37 Grad auf der Gehäuseunterseite. Auch das Netzteil wird schon nach kurzer Zeit sehr warm. Nach längerem Betrieb erhöhte sich die Temperatur an der Handballenablage auf über 34 Grad, auf der Unterseite maßen wir ziemlich warme 43 Grad.

Die drei Jahre Garantie, die Medion auf das Notebook gibt (15 Monate für den Akku) bilden eine löbliche Ausnahme bei Notebooks für Privatanwender. Ebenfalls positiv: Medion legt dem Notebook eine Windows-Recovery-DVD bei sowie eine System-DVD mit der sich die Werkseinstellungen wiederherstellen lassen. Das dafür notwendige Image liegt in der 23 GB großen Partition "Recover". Dort finden sich übrigens auch alle vor-installierten Tools sowie die Treiber für Vista und Windows XP.