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25.10.2016 - 

Top-Flops der IT

Die 12 kurzlebigsten Produkte

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Kaum waren sie da, waren sie auch schon wieder weg. Wir zeigen Ihnen 12 Technik-Produkte, die ruck, zuck gescheitert sind. Das Note 7 aus dieser Zusammenstellung kennen Sie natürlich. Aber erinnern Sie sich noch an das WeTab, das dem iPad Konkurrenz machen sollte?
rüh verstorben: Diese Technik lebte nicht lang.
rüh verstorben: Diese Technik lebte nicht lang.
Foto: Africa Studio - shutterstock.com

Der jüngste spektakuläre Fehlschlag

Das 5,7 Zoll große Smartphone/Phablet Galaxy Note 7 war der große Hoffnungsträger von Samsung. Damit wollten die Südkoreaner ab August 2016 ein hochpreisiges und leistungsstarkes Smartphone auf dem Markt durchsetzen, das nicht nur der Konkurrenz von Apple - dem iPhone 7 Plus - Paroli bietet, sondern auch eine richtig gute Gewinnmarge verspricht, wie sie sonst nur Apple einfährt. Doch das Note 7 scheiterte kläglich: Die Akkus der ersten Charge konnten Feuer fangen, die Austauschgeräte der zweiten Charge ebenso. Am 11. Oktober 2016 stellte Samsung die Produktion offiziell ein. Alle bereits ausgelieferten Smartphones der ersten und zweiten Charge nimmt Samsung zurück. Das Note-7-Desaster ereignete sich ausgerechnet zeitgleich zur Vorstellung des iPhone 7 (Plus) - eine bessere Werbung konnten sich die Kalifornier gar nicht wünschen..

In der Galerie zeigen wir Ihnen zwölf Produkte, deren Lebensspanne auf dem Markt die 1-Jahres-Grenze niemals geknackt hat, oder die es erst gar nicht zur Marktreife gebracht wurden. Die meisten dieser Produkte wurde von großen Firmen hergestellt, die es eigentlich hätten besser wissen müssen.

Konzerne in Silicon Valley sagen gerne über sich selbst: "Wir verlieren lieber schnell". Was sie meinen ist: Sie probieren liebend gerne neue Ideen und Technologien aus; aber wenn etwas auf dem Markt nicht funktioniert, geben sie es relativ schnell wieder auf. Da investieren Firmen Hunderte Millionen Dollars in ein neues Produkt und machen mächtig Wind darum - und nur Monate später ist es schon wieder von der Bildfläche verschwunden. Sofern es überhaupt jemals Marktluft geschnuppert hat.

Hewlett-Packards TouchPad war so ein fragwürdiges Aushängeschild für unglaublich kurzlebige Technik-Produkte. Das Touchpad befindet sch aber in namhafter Gesellschaft: Berühmt berüchtigte Flops wie Audrey, der G4 Cube und Foleo zum Beispiel.

Pleite-Produkte aus Deutschland

Doch es gibt auch Beispiel aus Deutschland für besonders spektakulär gescheiterte IT-Produkte. Das berühmt-berüchtigte WeTab (ursprünglicher Name: Wepad) der Berliner Firma Neofonie sollte 2010 dem iPad Konkurrenz machen. Doch die erste Vorstellung des WeTabs missglückte völlig, weil auf dem angeblich mit Linux laufendem Tablet während der Pressekonferenz eine Windows-Fehlermeldung erschien. Produktbewertungen auf Amazon stellten sich als fingiert heraus. In unserem Test fiel das WeTab ebenfalls durch. Im November 2010 gab Neofonie schließlich auf.

(PC-Welt)

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