Bitkom-Umfrage

3D-Drucker werden Wirtschaft verändern

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich PCs und Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Notebooks, PCs, Smartphones, Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Noch steht der 3D-Druck am Anfang, doch viele Unternehmen rechnen mit dem Siegeszug der plastischen Printer. In einer Umfrage unter 320 Firmen der ITK-Branche rechnen vier von fünf Unternehmen damit, dass 3D-Drucker die Wirtschaft nachhaltig verändern werden.
Mit 3D-Druckern lassen sich sogar flugfähige Flugzeugmodelle herstellen.
Mit 3D-Druckern lassen sich sogar flugfähige Flugzeugmodelle herstellen.

Noch steht der 3D-Druck am Anfang, doch viele Unternehmen rechnen mit dem Siegeszug der plastischen Printer. In einer Umfrage des Branchenverbands Bitkom unter 320 Firmen der ITK-Branche rechnen vier von fünf Unternehmen damit, dass 3D-Drucker die Wirtschaft nachhaltig verändern werden. Nur drei Prozent glauben jedoch, dass durch 3D-Drucker die Wirtschaft insgesamt sogar revolutioniert wird. Acht Prozent sind hingegen der Meinung, dass die Geräte keine große Bedeutung entwickeln werden.

Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. "3D-Drucker haben das Potenzial, schon in wenigen Jahren viele Wirtschaftszweige nachhaltig und stark zu verändern", äußert sich Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder auf der Hannover Messe. Nicht nur Güter des täglichen Gebrauchs wie Geschirr und Designgegenstände, Spielzeug oder Materialien für Heimwerker könne man künftig mit 3D-Druckern zu Hause nach Bedarf herstellen. Langfristig sei denkbar, dass beispielsweise auch Ersatzteile fürs Autos oder gar Zahnfüllungen oder Prothesen vor Ort in Werkstätten oder Arztpraxen mit speziellen 3D-Druckern produziert werden.

So macht sich der Bitkom-Chef auch Gedanken über die Auswirkungen durch den verbreiteten Einsatz der Spezial-Printer: "3D-Drucker stellen viele Branchen vor enorme Herausforderungen. Wertschöpfungsketten werden sich stark verändern und auch der Produkt- und Markenschutz muss ganz neu gedacht werden", glaubt er. (awe)

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