Chinesischer Investor

Ingram Micro soll verkauft werden

Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Wie das Wall Street Journal meldet, soll Ingram Micro an den chinesischen Investor Apollo Global verkauft werden.

Die Gerüchte über den möglichen Verkauf von Ingram Micro kursieren bereits seit Monaten, doch nun verdichten sie sich zu einer Nachricht. Wie das Wall Street Journal berichtet, soll der Broadliner an den chinesischen Investor Apollo Global verkauft werden.

Ingram Micro-Deutschland-Zentrale in Dornach.
Ingram Micro-Deutschland-Zentrale in Dornach.
Foto: Ingram Micro

Ingram Micro befindet sich seit fast drei Jahren in chinesischer Hand. Mitte Februar 2016 wurde bekannt, dass der Mischkonzern HNA sich den Distributor für sechs Milliarden Dollar einverleibt hat, nun soll Ingram an Apollo Global weiter gereicht werden. Der Kaufpreis beträgt 7,5 Milliarden Dollar, darin sind auch 1,5 Milliarden Dollar an Schulden inkludiert.

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Offenbar geschieht der Weiterverkauf von Ingram Micro nicht ganz freiwillig, Berichten unterschiedlicher Nachrichtenagenturen zur Folgen, drücken HNA massive Schulden - bedingt durch den äußerst aggressiven Expansionskurs der vergangenen Jahre. So möchte der chinesische Mischkonzern HNA sich auch von seinem Anteil an der Deutschen Bank (7,6 Prozent) trennen - angesichts des derzeitigen Aktienkurses des Bankhauses zögert HNA aber noch.

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