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Gestohlener iPhone-Prototyp

Anklage gegen Gizmodo wurde fallen gelassen

15.08.2011
Im Streit um den verloren gegangenen Prototypen des iPhone 4 kommt das Technik-Blog Gizmodo glimpflich davon. Nach Meinung des Staatsanwalts sei der Kauf des Telefons nicht aus Habgier erfolgt, sondern aus journalistischem Interesse. Die Anklage gegen das Blog und dessen Autor Jason Chen wurde deshalb fallengelassen.

Im Streit um den verloren gegangenen Prototypen des iPhone 4 kommt das Technik-Blog Gizmodo glimpflich davon. Nach Meinung des Staatsanwalts sei der Kauf des Telefons nicht aus Habgier erfolgt, sondern aus journalistischem Interesse. Die Anklage gegen das Blog und dessen Autor Jason Chen wurde deshalb fallengelassen.

Gizmodo ließ im April 2010 eine Bombe platzen: Das Blog stellte lange vor der offiziellen Freigabe von Apple in Fotos und einem Video das neue iPhone 4 vor. Die Website hatte sich die Exklusivrechte an dem Prototypen, der von einem Apple-Entwickler in einer Bar vergessen wurde, für 5000 Dollar gesichert.

Die Reaktion von Apple war schnell und hart. Das Unternehmen gab eine Anzeige wegen Diebstahls auf und verlangte den Prototypen zurück. Außerdem brach eine Spezialeinheit der US-Polizei mit der Bezeichnung REACT (Rapid Enforcement Allied Computer Team) in die Wohnung von Jason Chen ein, durchsuchte alle Räume und beschlagnahmte sämtliche Computer, Kameras und anderes technisches Equipment.

Das Urteil gegen die zwei Finder des iPhone-4-Prototypen steht noch aus. Sie sind angeklagt wegen "Unterschlagung von verlorenem Eigentum" und "Besitzes gestohlenen Eigentums". Ihnen droht bis zu ein Jahr Haft. Das Urteil soll am 25. August gesprochen werden. powered by AreaMobile