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Chip-Mangel befürchtet

Apple legt Notfallplan wegen Rekordverkäufen des Samsung Galaxy S6 auf

20.04.2015
Samsung geht inzwischen davon aus, insgesamt etwa 70 Millionen Smartphones der Galaxy-S6-Reihe zu verkaufen. 50 Prozent davon sollen auf das Konto des Galaxy S6 Edge gehen. Das beschert Samsung neue Rekorde, Apple hingegen Sorgen, weil die Produktion des A9-Chips für das iPhone darunter leiden könnte.
Foto: Samsung

Erst hieß es, es gäbe 20 Millionen Vorbestellungen des Galaxy S6, dann vor wenigen Wochen, Samsung werde etwa 50 Millionen Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge verkaufen - damit wäre das das S6 das bestverkaufte Galaxy-S-Modell aller Zeiten. Doch das ist Schnee von gestern. Nach Angaben der Korea Times geht Samsung inzwischen davon aus, insgesamt etwa 70 Millionen Galaxy S6 zu verkaufen. Ein genauer Zeitraum dafür wurde offenbar nicht benannt.

Die erneute Steigerung der Erwartung liegt am Erfolg des Galaxy S6 Edge. Nach Informationen von Yonhap News Agency ging Samsung ursprünglich von maximal 20 bis 30 Prozent Anteil des S6 Edge am Verkauf der S6-Modelle aus, inzwischen scheint sich diese Zahl aber bei etwa 50 Prozent einzupendeln. Inzwischen hat Samsung die Produktion des Edge verdreifacht. Das dürfte dazu führen, dass Samsung wieder die zuletzt verlorenen Marktanteile zurückerobern kann - möglicherweise sogar auf Kosten von Apple.

Eigentlich soll Samsung den A9-Prozessor für das kommende iPhone (iPhone 7 oder iPhone 6S) produzieren, denn derzeit ist nur Samsung in der Lage, größere Mengen an Smartphone-Chips mit ARM-Design im 14-Nanometer-Verfahren zu bauen. Da Samsung jetzt aber wahrscheinlich erst einmal seinen eigenen Bedarf für die unerwartet hohen Vorbestellerzahlen des Galaxy S6 Edge decken will, könnte dies die Menge an A9-Chips für das iPhone verringern. Deshalb hat Apple nach Informationen von Appleinsider jetzt einen Notfallplan initiiert: Das Unternehmen Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) soll bis zu 30 Prozent des Gesamtbedarfs an A9-Chips decken. Kleiner Wermutstropfen: TSMC nutzt zwar die fortschrittlichere FinFET-Turbo-Architektur mit 16 Nanometer. Samsung setzt hingegen auf FinFET mit 14 Nanometer.

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