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Bundesnetzagentur

Deutsche Post hat mit Beschwerden zu kämpfen

16.05.2019
Bei den Beschwerden handelt es sich in den meisten Fällen um regional auftretende Zustellmängel.
Die Netzagentur erwarte "deutliche Verbesserungen", da die Post 5.000 neue Zusteller einstellen wolle.
Die Netzagentur erwarte "deutliche Verbesserungen", da die Post 5.000 neue Zusteller einstellen wolle.
Foto: Kzenon - shutterstock.com

Immer mehr Bürger beschweren sich bei der Bundesnetzagentur über Mängel bei der Postzustellung. Die Zahl der Beschwerden im Postbereich habe sich 2018 im Vergleich zum Vorjahr auf über 12.500 mehr als verdoppelt, berichtete der Präsident der Netzagentur, Jochen Homann, am Donnerstag in Bonn. Die Beschwerden hätten sich in den meisten Fällen gegen regional auftretende Zustellmängel gerichtet. Im Vergleich zur Menge der täglich verschickten Briefe sei die Zahl der Beschwerden allerdings gering.

Insbesondere die Deutsche Post scheine nicht in der Lage gewesen zu sein, versprochene Leistungen kontinuierlich sicherzustellen, kritisierte Homann. Die Netzagentur erwarte nach Ankündigungen der Post "deutliche Verbesserungen". Die Post will 5.000 neue Zusteller einstellen. Im laufenden Jahr sei die Zahl der Beschwerden aber weiter hoch.

Die Beschwerden wegen unerwünschter Werbeanrufe hätten im vergangenen Jahr um rund 5.000 auf 62.000 zugenommen, berichtete Homann weiter. Das sei ein neuer Höchststand. Die Bundesnetzagentur habe in diesem Bereich Bußgelder in Höhe von 1,1 Millionen Euro verhängt. (dpa/sa)