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Drei Fragen an Holger Suhl, Kaspersky Lab

"Herausforderung Cybersicherheit"

Dr. Ronald Wiltscheck widmet sich bei ChannelPartner schwerpunktmäßig den Themen Software, KI, Security und IoT. Außerdem treibt er das Event-Geschäft bei IDG voran. Er hat Physik an der Technischen Universität München studiert und am Max-Planck-Institut für Biochemie promoviert. Im Internet ist er bereits seit 1989 unterwegs.
Wie schätzt die ITK-Branche die Aussichten für 2017 ein? Hier sind die Antworten von Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab.

Was wird 2017 auf die ITK-Branche zukommen? Wir haben die wichtigsten Unternehmen im ITK-Channel zu ihrer Einschätzung befragt. Als Grundlage für die Auswahl der befragten Unternehmen waren die Top-Drei-Platzierungen bei den Channel Excellence Awards, die von ChannelPartner in Zusammenarbeit mit der GfK vergeben wurden.Die Ergebnisse können Sie hier nachlesen. Auch 2017 werden die Channel Excellence Awards verliehen:Auf einer feierlichen Gala am 25. Januar im Künstlerhaus in München werden wieder die Besten des Channels ausgezeichnet.

Holger Suhl, Kaspersky Lab: Cybersicherheit für kritische Systeme weiter verbessern.
Holger Suhl, Kaspersky Lab: Cybersicherheit für kritische Systeme weiter verbessern.
Foto: Kaspersky Lab

Hier sind die Antworten von Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab:

Wie schätzen Sie die Aussichten der ITK-Branche für 2017 ein?

Holger Suhl, Kaspersky Lab: Im Bereich Cybersicherheit sehen wir enormes Wachstumspotenzial - insbesondere für Partner aus Fach- und Systemhandel sowie Distribution. Der Grund: die Digitalisierung schreitet voran, und IT-Sicherheit bildet das Fundament für deren Erfolg. Heute müssen nicht nur Privatanwender und Netzwerke von Organisationen cybergeschützt werden, mit dem Internet der Dinge und der Industrie 4.0 kommen zahlreiche neue Geräte, Systeme und Netzwerke hinzu, von deren Sicherheit im besonderen Maße Geschäftserfolg und unterbrechungsfreier Betrieb abhängen.

Was kommt 2017 auf Ihr Unternehmen zu?

Suhl, Kaspersky Lab: Das Jahr 2017 wird Herausforderungen hinsichtlich Cybersicherheit mit sich bringen, denn die permanente Weiterentwicklung der Bedrohungslandschaft erfordert neue Schutztechnologien und -ansätze. Neben unseren Technologien forcieren wir bereits seit einiger Zeit unsere Service-Reihe Kaspersky Security Intelligence Services sowie den Bereich industrielle Cybersicherheit. Die Basis hierfür bildet die bei uns im Haus vorhandene Security Intelligence, die wir mit Partnern und Kunden teilen wollen, um die passenden Antworten auf die Gefahren und Angriffswege von morgen zu haben.

Was werden 2017 die Trends in Ihrem Geschäftsumfeld sein?

Suhl: Ein wichtiger Trend im Jahr 2017 wird es sein, die Cybersicherheit für kritische Systeme weiter zu verbessern. Dazu gehören Systeme aus dem Finanzbereich, ebenso wie aus der Industrie und dem Internet der Dinge. Diese Systeme können nur über Security-Intelligence-Ansätze, gepaart mit passender Technologie, vor Cyberspionage, -sabotage und sonstigen Attacken adäquat geschützt werden. Daher wird sich in der Cybersicherheitsbranche auch im kommenden Jahr viel um Dienstleistungen wie Schulungen, Expertenservices (z.B. Penetrationstests) oder das Integrieren von Informationen über die Bedrohungslandschaft drehen.