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Index von Clickrepair

iPhones: Am häufigsten repariert, halten aber am längsten

06.09.2017
Von Thomas Hartmann
Laut Clickrepair liegen die selten gewordenen Nokia-Smartphones beim Reparaturcheck an der Spitze – ein iPhone zu reparieren ist dagegen teuer, lohnt sich aber über die Jahre.
iPhone-Reparatur
iPhone-Reparatur
Foto: Clickrepair

In der August-Auswertung des Reparatur-Marktplatzes Clickrepair haben sich Smartphones von HTC und LG mit geringer Schadenhäufigkeit und Schadenhöhe hervorgetan. Noch besser steht der finnische Hersteller Nokia (HMD Global) vor allem mit dem Lumia 925 da. Doch trotz seiner robusten Smartphones ist Nokia in Deutschland nicht sehr verbreitet, was sich möglicherweise mit den neuen Android-Modellen ändern könnte.

Uns interessiert aber besonders der Blick auf Apple-Smartphones. Das erste Apple-Gerät in der Liste ist das schon ältere iPhone 3GS mit einer Gesamtnote von 1,4. Diese setzt sich aus der Schadenhäufigkeit (Note: 1,8) sowie dem Aufwand für die Reparatur (1,0) zusammen. Das noch ältere iPhone 3G dagegen findet sich erst auf Platz 158 mit einer Gesamtnote von 3,6 (Reparaturhäufigkeit: 3,1. Aufwand: 4,0). Als aktuelleres Modell steht beispielsweise das iPhone 7 auf Platz 120 mit der Note 2,1 (1,6/2,5). Die komplette Liste findet sich als PDF hier.

Wie Clickrepair bewertet, begründet der Reparaturdienst ausführlich auf seiner Website. Demnach gibt es Schulnoten von 1-4, Reparaturanfälligkeit und Reparaturaufwand gehen jeweils mit 50 Prozent in die Gesamtbewertung ein. Die Daten werden erhoben aus den eigenen Reparaturen, denen von Reparaturpartnern sowie für die Reparaturanfälligkeit auch die Ergebnisse einer Online-Befragung in Kooperation mit Statista. Es werden lediglich Geräte berücksichtigt, bei denen mindestens 200 Geräte des Typs oder Modells oder verwandter Modellgruppen innerhalb des Erhebungszeitraums von zwölf Monaten einfließen. Das Auswertungsintervall dagegen beträgt einen Monat, zuletzt für den August.

Eine informative Grafik von Clickrepair weist iPhones insgesamt als meist reparierte Smartphones aus (44 Prozent der Schäden). Auch bei der Schadenhöhe liegen die iPhones an der Spitze. Meistens handelt es sich bei allen Smartphones mit 70 Prozent um Displayschäden, danach mit zehn Prozent um Akkudefekte. Dass iPhones mit der Reparaturhäufigkeit so weit an der Spitze liegen, weist aber nicht auf deren extreme Anfälligkeit hin, sondern dass sie besonders lang im Gebrauch sind. "Die Strahlkraft der Marke Apple sorgt aber für lange Lebenszyklen der iPhones - manchmal über den ersten Besitzer hinaus", schreibt ZDNet. Und zitiert den Geschäftsführer von Clickrepair, Marco Brandt: "Ein iPhone scheint länger in Benutzung zu sein als andere Smartphones. Denn selbst die iPhones der vierten Generation aus 2010 werden noch repariert."

Anmerkung der Redaktion: Der Begriff "Reparaturhäufigkeit" scheint uns von Clickrepair etwas irreführend gebraucht zu werden. Denn dieser hat in dem Kontext zwei Bedeutungen: Anzahl der reparierten Geräte pro Gesamtzahl aller Geräte gleicher Art im Umlauf und Anzahl der reparierten Geräte pro Gesamtzahl aller Reparaturfälle bei Clickrepair. Im ersten Fall würde die Zahl darauf hindeuten, wie reparaturanfällig einzelne Smartphone-Modelle sind, doch das Problem dabei, dass wohl keiner außer Apple die genauen Zahlen der gerade genutzten iPhones in Deutschland weiß. Im zweiten Fall lässt die Zahl Deutungen zu, die jedoch nicht wirklich etwas aussagen: Ein Smartphone-Modell wird via Clickrepair besonders oft repariert. Die Gründe dazu können unterschiedlich sein: Das gleiche Modell ist in Deutschland besonders weit verbreitet, daher taucht es auch öfter in den Reparaturstatistiken aur, oder: das eine Smartphone-Modell lohnt sich mehr als das andere zu reparieren, oder: Clickrepair hat schlicht und ergreifend eine Rabattaktion für Reparaturen eines bestimmten Smartphone-Modells gefahren.

Wie Clickrepair bewertet, begründet der Reparaturdienst ausführlich auf seiner Website . Demnach gibt es Schulnoten von 1-4, Reparaturanfälligkeit und Reparaturaufwand gehen jeweils mit 50 Prozent in die Gesamtbewertung ein. Die Daten werden erhoben aus den eigenen Reparaturen, denen von Reparaturpartnern sowie für die Reparaturanfälligkeit auch die Ergebnisse einer Online-Befragung in Kooperation mit Statista. Es werden lediglich Geräte berücksichtigt, bei denen mindestens 200 Geräte des Typs oder Modells oder verwandter Modellgruppen innerhalb des Erhebungszeitraums von zwölf Monaten einfließen. Das Auswertungsintervall dagegen beträgt einen Monat, zuletzt für den August.

Eine informative Grafik von Clickrepair weist iPhones insgesamt als meist reparierte Smartphones aus (44 Prozent der Schäden). Auch bei der Schadenhöhe liegen die iPhones an der Spitze. Meistens handelt es sich bei allen Smartphones mit 70 Prozent um Displayschäden, danach mit zehn Prozent um Akkudefekte. Dass iPhones mit der Reparaturhäufigkeit so weit an der Spitze liegen, weist aber nicht auf deren extreme Anfälligkeit hin, sondern dass sie besonders lang im Gebrauch sind. "Die Strahlkraft der Marke Apple sorgt aber für lange Lebenszyklen der iPhones - manchmal über den ersten Besitzer hinaus", schreibt ZDNet. Und zitiert den Geschäftsführer von Clickrepair, Marco Brandt: "Ein iPhone scheint länger in Benutzung zu sein als andere Smartphones. Denn selbst die iPhones der vierten Generation aus 2010 werden noch repariert."

Anmerkung der Redaktion: Der Begriff "Reparaturhäufigkeit" scheint uns von Clickrepair etwas irreführend gebraucht zu werden. Denn dieser hat in dem Kontext zwei Bedeutungen: Anzahl der reparierten Geräte pro Gesamtzahl aller Geräte gleicher Art im Umlauf und Anzahl der reparierten Geräte pro Gesamtzahl aller Reparaturfälle bei Clickrepair. Im ersten Fall würde die Zahl darauf hindeuten, wie reparaturanfällig einzelne Smartphone-Modelle sind, doch das Problem dabei, dass wohl keiner außer Apple die genauen Zahlen der gerade genutzten iPhones in Deutschland weiß. Im zweiten Fall lässt die Zahl Deutungen zu, die jedoch nicht wirklich etwas aussagen: Ein Smartphone-Modell wird via Clickrepair besonders oft repariert. Die Gründe dazu können unterschiedlich sein: Das gleiche Modell ist in Deutschland besonders weit verbreitet, daher taucht es auch öfter in den Reparaturstatistiken aur, oder: das eine Smartphone-Modell lohnt sich mehr als das andere zu reparieren, oder: Clickrepair hat schlicht und ergreifend eine Rabattaktion für Reparaturen eines bestimmten Smartphone-Modells gefahren. (Macwelt)