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Softshell Vendor Report 2018

IT-Security-Markt der DACH-Region im Überblick

Peter Marwan lotet kontinuierlich aus, welche Chancen neue Technologien in den Bereichen IT-Security, Cloud, Netzwerk und Rechenzentren dem ITK-Channel bieten. Themen rund um Einhaltung von Richtlinien und Gesetzen bei der Nutzung der neuen Angebote durch Reseller oder Kunden greift er ebenfalls gerne auf. Da durch die Entwicklung der vergangenen Jahre lukrative Nischen für europäische Anbieter entstanden sind, die im IT-Channel noch wenig bekannt sind, gilt ihnen ein besonderes Augenmerk.
Die aktuelle Ausgabe des Softshell-Reports listet 444 in der DACH-Region aktive Hersteller. Davon erhielten 27 den Softshell Vendor Award in Gold.

Einmal im Jahr analysiert Softshell, welche IT-Security-Anbieter im deutschsprachigen Raum aktiv sind und auf welche Technologien sie setzen. Der Value Added Distributor für Cybersecurity und Datensicherheit bewertet zudem die Marktreife der einzelnen Anbieter mithilfe des Softshell Vendor Score. Diese Bewertung spiegelt wider, wie gut sich Marktteilnehmer auf die Anforderungen des deutschsprachigen Marktes einstellen.

2018 haben 27 Hersteller die beste Bewertung erreicht und erhalten den Softshell Vendor Award in Gold. Damit wird ihnen nicht nur eine solide, seriöse und langfristige Geschäftsplanung bescheinigt, sondern auch Kontinuität und der strategische Wille zur Zusammenarbeit mit dem Channel.

Die aktuelle Ausgabe des Softshell-Reports listet insgesamt 1725 IT-Security-Hersteller. Davon sind 444 in der DACH-Region aktiv.
Die aktuelle Ausgabe des Softshell-Reports listet insgesamt 1725 IT-Security-Hersteller. Davon sind 444 in der DACH-Region aktiv.
Foto: Softshell

In die Bewertung fließt zum Beispiel ein, ob das Unternehmen über eine eingetragene Gesellschaft nach deutschem Recht im DACH-Raum verfügt, ob sie eine aktuelle Webseite in deutscher Sprache betreibt und ob es Support in deutscher Sprache aus der DACH-Region heraus anbietet. Mitentscheidend ist auch, ob relevante Zertifizierungen - zum Beispiel die nach Common Criteria - vorliegen.

2018 listet der Softshell Vendor Report weltweit insgesamt 1.725 IT-Security-Hersteller. Davon sind 444 auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv. Rund 11 Prozent der gelisteten Unternehmen haben ihre Zentrale in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Knapp 17 Prozent der weltweit agierenden Anbieter verfügen über eine Niederlassung im DACH-Raum. Von den im DACH-Raum aktiven Herstellern beschäftigen 24 Prozent 11 bis 50 Mitarbeiter. Bei 22 Prozent der Unternehmen arbeiten 51 bis 200 Personen.

"Ähnlich wie im Versicherungsmarkt werden Kunden aus dem Mittelstand künftig über ein Standard-Security-Paket ihre Grundsicherung erwerben und bei Bedarf Module dazukaufen", prognostiziert Gerald Hahn, Vorstandsvorsitzender von Softshell.
"Ähnlich wie im Versicherungsmarkt werden Kunden aus dem Mittelstand künftig über ein Standard-Security-Paket ihre Grundsicherung erwerben und bei Bedarf Module dazukaufen", prognostiziert Gerald Hahn, Vorstandsvorsitzender von Softshell.
Foto: Softshell

"Die schiere Menge der Provider, die Sicherheit als Service anbietet, stellt das Marktgefüge auf den Kopf. Reine Service-Anbieter beziehungsweise Security-Broker sorgen für einen merklichen Wandel in der Branche", kommentiert Gerald Hahn, Vorstandsvorsitzender von Softshell, die 2018-er Ausgabe des Vendor-Reports. "Ähnlich wie im Versicherungsmarkt werden Kunden aus dem Mittelstand künftig über ein Standard-Security-Paket ihre Grundsicherung erwerben und bei Bedarf Module dazukaufen, die das Schutzniveau weiter erhöhen", lautet seine Prognose. Allerdings sieht er vor allem im Enterprise-Segment die Tendenz, dass Hersteller zunehmend Direktgeschäft machen und den Channel umgehen.

Trendthemen im IT-Security-Markt 2018

Als Trendthemen, auf die Security-Hersteller verstärkt aufspringen, zeichnen sich dem Softshell Vendor Report 2018 zufolge Security Automation and Orchestration, Künstliche Intelligenz, Machine Learning und Behavioral Analytics ab. Sicherheit im IoT wird zwar viel diskutiert, nach Einschätzung von Softshell-Chef Hahn hinkt Deutschland dem Markt trotz der hohen Dichte beim produzierendem Gewerbe aber noch hinterher. Als Ursache dafür nennt Hahn den Kompetenz- und Zuständigkeitskampf zwischen den Operational-Technology-Abteilungen von Firmen mit Produktionsanlagen und der IT.

Die Cloud-Diskussion ist dagegen weitgehend abgeschlossen. Viele Projekte befinden sich derzeit in der konkreten Umsetzungsphase. Die Technologieschwerpunkte der Hersteller sind Beleg dafür: Security-as-a-Service ist im Softshell Vendor Report 2018 die Technologiekategorie mit den meisten Herstellern. Dabei sind Anbieter, die ausschließlich auf SaaS setzen, noch gar nicht enthalten.

Das Wachstum ist auch durch das Ende der Übergangsfrist für die DSGVO bedingt. "Nicht nur IT-Admins und Security-Profis setzen sich mit der Datensicherheit auseinander, sondern inzwischen auch die Business-Entscheider. Sicherheitsthemen haben einen deutlichen Aufmerksamkeitsschub erfahren und die Relevanz reicht bis in die Vorstandsetage", erklärt Hahn. Die Hersteller haben darauf mit einer Portfolioerweiterung reagiert. 21 Prozent der im Report untersuchten Hersteller gaben 2018 an, auch Elemente für das Themenfeld Governance, Risk & Compliance (GRC) anzubieten

Der Softshell Vendor Report 2018 steht kostenfrei und ohne Registrierungspflicht als PDF-Datei zum Download bereit.