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Umstrukturierung

Ricoh streicht 500 Stellen

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2017/2018 will Ricoh in Deutschland rund 500 Arbeitsplätze abbauen. Damit will CEO Niculae Cantuniar sein Unternehmen wettbewerbsfähig halten.

Der Ricoh-Belegschaft stehen im kommenden Geschäftsjahr harte Zeiten ins Haus: Bis 31. März 2018 will der Konzern fast 500 Stellen abbauen. Das wäre nach der derzeitigen Beschäftigtenzahl von 3.000 Mitarbeitern jeder sechste Arbeitsplatz.

Niculae Cantuniar, CEO von Ricoh Deutschland, will mit der Streichung jeder sechsten Stelle sein Unternehmen ''langfristig wettbewerbsfähig'' machen.
Niculae Cantuniar, CEO von Ricoh Deutschland, will mit der Streichung jeder sechsten Stelle sein Unternehmen ''langfristig wettbewerbsfähig'' machen.
Foto: Ricoh

Grund für die Stellenstreichungen ist laut Ricoh eine "umfassende Restrukturierung" des Unternehmens. Damit wolle man "vor dem Hintergrund eines sich dynamisch verändernden Marktumfelds langfristig Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum" sichern. "Die jetzt vorgeschlagene Restrukturierung ist wichtig und notwendig, damit das Unternehmen in diesem sich auch weiterhin dynamisch verändernden und sehr anspruchsvollen Marktumfeld langfristig wettbewerbsfähig und erfolgreich agieren kann", meint Niculae Cantuniar, CEO von Ricoh Deutschland.

Kürzungen im Servicebereich

Die Maßnahmen sollen "keinen Einfluss" auf das Ziel des Unternehmens, auch weiterhin "führender Anbieter" für Druck- und Dokumentenmanagement im deutschen Markt zu sein. Gleichzeitig wolle sich Ricoh auch weiterhin darauf konzentrieren, strategisch wichtige Geschäftsbereiche, wie beispielsweise IT Services, Business Process Services, Communication Services oder Additive Manufacturing (3D-Druck), zu stärken und auszubauen.

Eine Anfrage, in welchen Bereichen Stellen wergfallen sollen, blieb von Ricoh bisher unbeantwortet. Aus unternehmensnahen Kreisen heißt es aber, dass vor allem beim Service im direkten Vertriebskanal gekürzt werden soll. Mitarbeitern sollen bereits Angebote gemacht worden sein, vom Service in den Vertrieb zu wechseln.