Warnen Sie Ihre Kunden!

Sicherheitskompass vom Bundesamt

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Um die Bevölkerung besser vor Internetgefahren zu warnen, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einen Sicherheitskompass für Internetnutzer eingerichtet.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den Sicherheitskompass für Internetnutzer überarbeitet.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat den Sicherheitskompass für Internetnutzer überarbeitet.
Foto: BSI

Die Gefahren denen Internetnutzer im weltweiten Netz ausgesetzt sind, nehmen zu. Durch Aufklärung können auch Fachhändler dazu beitragen, dass ihre Kunden besser vor Cyber-Gaunern geschützt sind. "Die gestiegenen Fallzahlen im Bereich Internetkriminalität zeigen, dass die Bevölkerung stärker über die Gefahren und Risiken der digitalen Medien aufgeklärt werden muss", bestätigt Prof. Dr. Wolf Hammann, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

Im Jahr 2012 wurden in der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik 229.408 Internet-Straftaten registriert, 2011 waren es noch 222.267 Fälle. "Jeder Internetnutzer sollte wissen, wie er sich effektiv vor Internetproblemen und -kriminalität schützen kann. Die Empfehlungen, die Polizei und BSI gemeinsam vermitteln, können von jedem Anwender einfach in die Tat umgesetzt werden", erklärt Hammann.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des BSI zeigt, dass sich nicht einmal die Hälfte der Befragten vom Thema IT-Sicherheit betroffen fühlt. Über 50 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass das Thema für sie nur gering bis überhaupt nicht relevant sei. Diese Haltung spiegelt sich oft auch im Verhalten der User. So surfen fast 60 Prozent noch mit Administratorenrechten im Internet. Fast 40 Prozent vernachlässigen den Schutz von mobilen Geräten, mit denen sie ins Internet gehen können: Nach eigenen Aussagen installieren sie nie Updates, um die Software des Geräts auf dem aktuellen Stand zu halten. Geachtet wird einzig auf den Schutz vor Schadsoftware am heimischen Rechner. Dabei gaben fast alle Befragten an, dass sie ihren PC mit einer Anti-Viren-Software, einer Firewall oder durch zeitnah installierte Sicherheitsupdates schützen.

Sicherheitskompass für die eigene Homepage

Mit dem "Sicherheitskompass" sollen Hilfestellung und Praxisbeispiele zu den zehn häufigsten Sicherheitsrisiken im Internet gegeben werden. Er wurde von der Polizeilichen Kriminalprävention und dem BSI bereits vor rund zehn Jahren entwickelt und nun grundlegend überarbeitet, neu gestaltet und mit praktischen Video-Tipps angereichert. Diese Clips und weitere Hinweise zeigen, wie jeder Nutzer sich durch technische Mittel und richtiges Verhalten vor Internetproblemen und -kriminalität schützen kann. Den Sicherheitskompass mit weiteren Details gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de/sicherheitskompass oder unter www.bsi-fuer-buerger.de. Er kann auch einfach per HTML-Code auf den eigenen Internetseiten eingebunden werden. (awe)

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