ZTNA

Sophos integriert Zero Trust in Intercept X



Andreas Th. Fischer ist freier Journalist im Süden von München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Ein optionales ZTNA-Modul für die Endpoint-Security-Lösung Intercept X von Sophos soll auch heterogene IT-Umgebungen umfassend vor Cyber-Angreifern schützen.
"Zero Trust ist ein sehr effektives Sicherheitsprinzip, um den sicheren Zugang der Nutzer zu den Ressourcen sicherzustellen, die sie benötigen." Joe Levy, Chief Technology und Product Officer bei Sophos
"Zero Trust ist ein sehr effektives Sicherheitsprinzip, um den sicheren Zugang der Nutzer zu den Ressourcen sicherzustellen, die sie benötigen." Joe Levy, Chief Technology und Product Officer bei Sophos
Foto: Sophos

Das Zero-Trust-Konzept gewinnt weiter an Fahrt. Nun ist auch Sophos auf den Zug aufgesprungen. Nach Ansicht des britischen Sicherheitsanbieters ist Zero Trust "die Antwort auf moderne Cyber-Kriminalität". Die Endpoint-Lösung Intercept X unterstützt daher nun Zero Trust Network Access (ZTNA). Damit werde insbesondere der Schutz vor Ransomware vereinfacht und verbessert.

Sicherer Zugang zu Ressourcen

"Viele traditionelle Fernzugriffslösungen wie Remote Desktop, IPSec oder SSL-VPN bieten eine starke Verschlüsselung, sonst aber nur wenig Schutz gegen moderne Bedrohungen", erläutert Joe Levy, Chief Technology und Product Officer bei Sophos. Menschen, Anwendungen, Geräte und Daten seien heutzutage aber nicht mehr nur auf die Räume im Büro beschränkt. Man brauche daher mehr Möglichkeiten, um sie zu schützen. Zero Trust sei ein sehr effektives Sicherheitsprinzip, ist Levy überzeugt. "Sophos ZTNA verkörpert dies in einer praktikablen und einfach zu nutzenden Lösung, um den sicheren Zugang der Nutzer zu den Ressourcen sicherzustellen, die sie benötigen."

ZTNA lässt sich in Intercept X gemeinsam mit weiteren Modulen wie XDR (Extended Detection and Response) und MTR (Managed Threat Response) einsetzen. Damit werde die Verwaltung verschiedener Anbieter und Agenten erleichtert. Sophos ZTNA wurde zudem auch in das Adaptive Cybersecurity Ecosystem des Unternehmens integriert. Dadurch lassen sich Bedrohungsdaten in Echtzeit mit anderen Lösungen teilen und geeignete Reaktionen auf erkannte Gefahren automatisch durchführen.

Das ZTNA-Modul authentifiziert nach Angaben von Sophos permanent die Identitäten der Nutzer und validiert dabei auch den Zustand der verwendeten Geräte. Damit sei man auch klassischen VPNs überlegen, die in der Regel nur einen breiten Netzwerkzugang liefern. Mit ZTNA sei es dagegen möglich, nur spezifische Anwendungen und Systeme für einen Zugriff freizugeben. Das vereinfache die Verwaltung und biete den Mitarbeitern zugleich eine "problemlose Arbeitspraxis, von wo auch immer sie tätig sind".

Sophos ZTNA ist nach Angaben des Anbieters ab sofort verfügbar.

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