Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

Eugene Kaspersky

Unternehmen müssen Cyber-Security-Pläne entwickeln

20.09.2018
Beim Schutz von Daten und digitaler Infrastruktur sieht der Computerviren-Experte Eugene Kaspersky noch Nachholbedarf bei den Unternehmen.
Eugene Kaspersky zufolge wissen viele Unternehmen noch immer nicht, was in Punkto Cybersecurity zu tun ist.
Eugene Kaspersky zufolge wissen viele Unternehmen noch immer nicht, was in Punkto Cybersecurity zu tun ist.
Foto: Tatiana Belova - shutterstock.com

"Viele verstehen immer noch nicht, was sie nun tun müssen", sagte er auf der Cyber-Security-Messe Command Control am Donnerstag in München. Zwar wüssten Unternehmen inzwischen über Risiken und Gefahren Bescheid. Es gehe nun aber darum, Pläne zu entwickeln und diese auch umzusetzen. Kaspersky ist Gründer und Chef des gleichnamigen Software-Unternehmens für Sicherheitssysteme und Antivirenprogramme.

Auf der Messe diskutieren Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft drei Tage lang über Herausforderungen und Lösungsansätze beim Thema Cyber-Sicherheit.

Behörden sollen aufgerüstet werden

Die EU-Abgeordnete Angelika Niebler (CSU) bewarb auf der Veranstaltung die Pläne der Europäischen Union zum Thema Cyber-Security. Dazu gehöre die Stärkung der Europäischen Agentur für Netz- und Informationssicherheit (Enisa), die derzeit über lediglich 80 Mitarbeiter verfüge. "Wir brauchen eine Verdopplung der Kapazitäten - finanziell und personell", forderte sie. "Da müssen wir uns europäisch stärker aufstellen."

Niebler erinnerte mit Blick auf die Gefahren an das sogenannte WannaCry-Virus. Das Schadprogramm hatte im Mai vergangenen Jahres für Aufsehen gesorgt, als es Hunderttausende Windows-Computer in mehr als 150 Ländern lahmlegte. Betroffen waren Krankenhäuser, die Deutsche Bahn und Telekommunikationsunternehmen. (dpa/mz)