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Cyber-Kriminalität

ZDF wurde von Hackern angegriffen

30.07.2018
Das ZDF ist Anfang Juni 2018 Ziel eines Hackerangriffs geworden.

Das ZDF bestätigte einen "Spiegel"-Bericht, demzufolge der öffentlich-rechtliche Senderam Anfang Juni 2018 von Cyber-Kriminellen angegriffen worden ist. Weniger als zehn Rechner seien von dem Angriff betroffen gewesen, erklärte das ZDF. Die Attacke sei schnell entdeckt worden. Außerdem gebe es keine Hinweise auf einen gezielten Angriff auf bestimmte Daten.

Wie der "Spiegel" berichtete, sollen russische Hacker der Gruppe "Sandworm" hinter der Attacke stecken. Auch der WDR soll betroffen gewesen sein. Eine WDR-Sprecherin wollte den Bericht nicht bestätigen. "Wir äußern uns aus sicherheitstechnischen Gründen grundsätzlich nicht zu solchen Fragen", sagte sie. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe erklärte auf Anfrage: "Wir kommentieren das nicht."

In dem aktuellen "Cyber-Brief" vom Juli 2018 spricht das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) von einer "Angriffswelle mit mutmaßlich nachrichtendienstlichem Hintergrund", von der auch deutsche Medienunternehmen betroffen seien. Es gebe Indizien, dass diese Angriffe "Sandworm" zuzuordnen sind. Wie der "Spiegel" berichtete, soll "Sandworm" mutmaßlich eine Hackergruppe des russischen Militärgeheimdienstes GRU sein.

Die Gruppe wurde in der Vergangenheit in Russland verortet und ist dem BfV zufolge seit mindestens 2013 aktiv. Sie soll Cyberspionage gegen die Nato, westliche Regierungsstellen, Telekommunikationsunternehmen und akademische Einrichtungen betrieben haben, später auch gegen ukrainische Energieversorger. (dpa/rw)