Halbjahresergebnis

Also-Actebis stagniert

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Die mit Spannung erwarteten Halbjahresergebnisse des fusionierten Also-Actebis-Konzerns sind durch eine spektakuläre Personalie erst einmal in den Hintergrund getreten.
Michael Dressen (links) verlässt Also-Actebis). Gustavo Möller-Hergt (rechts) wird neuer Deutschland-Chef.
Michael Dressen (links) verlässt Also-Actebis). Gustavo Möller-Hergt (rechts) wird neuer Deutschland-Chef.

Die mit Spannung erwarteten Halbjahresergebnisse des Also-Actebis-Konzerns sind durch eine spektakuläre Personalie erst einmal in den Hintergrund getreten: Also-Actebis-Deutschland-Chef Michael Dressen verlässt das Unternehmen. Gustavo Möller-Hergt wird die Verantwortung für Deutschland und Österreich übernehmen. Möller-Hergt war auch derjenige, der vollmundig die Formel "Eins plus Eins gibt Vier" für den fusionierten Konzern ausgegeben hat. Schaut man sich nun das vorliegende Halbjahresergebnis an, ist Also-Actebis davon noch weit entfernt. Man könnte eher von 1+1=1,x sprechen.

Im ersten Halbjahr erreicht Also-Actebis einen Umsatz von 2.856 Millionen Euro. Damit habe man das Vorjahresniveau erreicht, heißt es bei dem Distributor. Da die nun vorgelegten zahlen nicht so ohne weiteres mit den Vorjahreszahlen der damals noch getrennt operierenden Partner vergleichbar sind, wurde eine vergleichbare Ergebnisrechnung erstellt. Bei Also-Actebis spricht man von einem "stabilen Halbjahresergebnis", das den laut IDC stagnierenden IT-Markt in den für Also-Actebis relevanten Regionen widerspiegelt. So hat zwar die Nachfrage bei den Firmenkunden zugenommen, das Consumer-Geschäft ist aber rückläufig.

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