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Alternative zur 7590

AVM Fritzbox 7530 im Test

Thomas Rau ist Ressortleiter Hardware bei der PC-WELT. Sein Spezialgebiet sind Notebooks: Seit 1998 testet er Business- und Consumer-Laptops sowie andere mobile Geräte für unsere Schwesterpublikation. Zu seinen Themenbereichen gehören außerdem WLAN und Netzwerke.
Die Fritzbox 7530 ist deutlich günstiger, aber schlechter ausgestattet als die Fritzbox 7590. Der Test zeigt, wie gut sie mit dem großen Bruder mithält.

Die Fritzbox 7530 ist der kleine Bruder der Fritzbox 7590: Auch sie sitzt in einem geschwungenen weiß-roten Gehäuse, das aber an allen Seiten etwa vier Zentimeter schmaler ist. Zum anderen bringt sie weniger Ausstattung mit.

Die Fritzbox 7530
Die Fritzbox 7530
Foto: AVM

Test-Fazit: AVM Fritzbox 7530

Fritzbox 7530

Note

Gesamtnote

Gut (1,84)

Geschwindigkeit (30%)

1,84

Sicherheit (25%)

1,60

Ausstattung (15%)

1,85

Bedienung (15%)

1,33

Stromverbrauch (10%)

1,77

Service (5%)

1,00

Die Fritzbox 7530 überzeugt mit einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis, denn ihre Leistung reicht für die allermeisten Heimnetzwerke vollkommen aus. Das WLAN-Tempo stößt höchstens in großen Funknetzen mit zahlreichen MU-MIMO-Geräten an Grenzen. Auch der reduzierte Funktionsumfang bei USB- und analogen Telefonanschlüssen dürfe nur in großen Netzen stören.

Pro:

+ gute WLAN-Leistung

+ unterstützt DSL-Supervectoring

+ sehr sparsam im Betrieb

Contra:

- nur 1 USB 3.0

Ihr WLAN ist zum Beispiel langsamer als bei der Fritzbox 7590. Das AC-WLAN der 7530 arbeitet mit maximal zwei parallelen Datenströmen über 5 und 2,4 GHz, was einem Maximaltempo von 866 und 400 Mbit/s entspricht. Die 7590 kann dagegen vier gleichzeitige Datenströme aufbieten, was für 1733 und 800 Mbit/s reicht. Außerdem kann die große Fritzbox dadurch per MU-MIMO mehr Geräte gleichzeitig bedienen. Auch die 7530 unterstützt MU-MIMO, gewinnt daraus aber ein geringeren Tempovorteil.

Mit einem aktuellen Straßenpreis von rund 130 Euro ist die Fritzbox 7530 deutlich günstiger als die 7590, für die Sie knapp über 200 Euro ausgeben müssen. Sie kostet damit ungefähr so viel wie die Fritzbox 7560, die aber etwas schlechter ausgestattet ist und zum Beispiel kein Supervectoring unterstützt und nur einen USB-2.0-Anschluss besitzt.

Der kleine Bruder: die 7530 fällt schmaler aus als die große 7590 (links)
Der kleine Bruder: die 7530 fällt schmaler aus als die große 7590 (links)
Foto: AVM

Die 7530 hat einen USB-3.0-Anschluss statt zwei wie bei der 7590 und ihr fehlt ein dedizierter WAN-Anschluss für den Anschluss an ein externes Modem. Soll die 7530 über ein anderes DSL- oder ein Kabelmodem ins Internet, wird dieses mit dem LAN-1-Port verbunden. Das interne DSL-Modem entspricht aber dem der 7590: So unterstützt die 7530 ebenfalls VDSL mit Supervectoring (35b) und bis zu 300 Mbit/s im Download. Bei den Telefonfunktionen fehlt der 7530 der ISDN-Anschluss der 7590. Außerdem lässt sich nur ein analoges Endgerät anschließen - wahlweise per a/b-Port oder TAE. Aber sie unterstützt natürlich auch IP-basierte Anschlüsse und besitzt eine DECT-Basisstation für bis zu sechs Geräte. Auf der Fritzbox 7530 läuft Fritz-OS 7 - sie unterstützt daher wie die 7590 alle neuen Funktionen, etwa Mesh-WLAN.

Gute WLAN-Leistung

In den WLAN-Tests bei kurzer Entfernung (Sicherverbindung, 3 Meter) zwischen Router und Client liegt die Fritzbox 7530 knapp unter 20 Prozent hinter der 7590. Das gilt sowohl im Test mit einer Gegenstelle, die vier parallele Streams unterstützt wie beim Test mit einem 2x2-Client. Erst wenn wir im Test mehrere Gegenstellen mit vier Datenstreams simulieren, kann sich die Fritzbox 7590 mit einer über 30 Prozent höheren Datenrate deutlich absetzen. Beim großen Modell wird dann mit 937 Mbit/s der Gigabit-Port der Mess-Station zum Flaschenhals. Doch auch die 7530 schlägt sich mit 655 Mbit/s beachtlich.

Beim Test über lange Distanz (keine Sichtverbindung, 20 Meter) liegen die beiden Router ganz nahe zusammen: Mehr als rund zehn Prozent Tempodifferenz lässt sich nicht messen. Auch bei der Verbindung zur Gegenstelle gehen die beiden Fritzboxen identisch vor: Die 4x4-Gegenstelle wird per Band-Steering per 5 GHz angeschlossen, der 2x2-Client dagegen über 2,4 GHz. Auch im Reichweiten-Test liegen beide auf gleichem Niveau: Bei rund 40 Meter Entfernung zum Client kommt keine stabile Verbindung mehr zustande.

Der einzige Unterschied bei der NAS-Funktion liegt in der Anzahl der USB-Anschlüsse: Beim Tempo schneiden 7530 und 7590 fast identisch ab, weil die Software-Optimierungen, die Fritz-OS 7 für den USB-Datentransfer mitbringt, beide Boxen beschleunigen. Die 7530 erreicht beim NTFS-Transfer 40 MB/s, die 7590 kommt auf 43 MB/s. Das sind ordentliche Werte, aber weit weg von einem echten NAS und auch von den schnellsten Routern, die wie zum Beispiel der Netgear R7800 beim NTFS-Transfer auf über 70 MB/s kommen.

Tipp: Mehr machen mit dem Router

Die reduzierte Ausstattung macht die Fritzbox 7530 deutlich sparsamer im Betrieb als den großen Bruder: Im Ruhemodus genehmigt sie sich mit 5,7 Watt fast drei Watt weniger als die 7590. Bei aktiver WLAN-Übertragung sind es 7,3 Watt, während die 7590 fast 14 Watt aufnimmt.

TEMPO

AVM Fritzbox 7530 (Note: 2,44)

1 Verbindung zu 2x2-Gegenstelle: kurze Distanz / lange Distanz

296 / 58 MBit/s

1 Verbindung zu 4x4-Gegenstelle: kurze Distanz / lange Distanz

399 / 317 MBit/s

7 Verbindungen zu 2x2-Gegenstelle: kurze Distanz / lange Distanz

449 / 60 MBit/s

7 Verbindungen zu 4x4-Gegenstelle: kurze Distanz / lange Distanz

655 / 450 MBit/s

USB-Datenrate: NTFS-Transfer

40 MB/s

Sicherheit

AVM Fritzbox 7530 (Note: 1,60)

Verschlüsselung: WPA2-Enterprise / WPA2-Personal / WPA / WEP

nein / ja / ja / ja

WPS

ja

WLAN ab Werk verschlüsselt / Menü ab Werk gesichert

ja / ja

ab Werk ausgeschaltet: Fernzugriff / UPnP

ja / nein

Gästezugang

ja

WLAN / SSID abschaltbar

zeitgesteuert / ja

Filter: nach MAC-Adresse / nach Dienst / nach URL / Zeitsperre / Ping-Filter

ja / ja / ja / ja / ja

Versand Fehlerprotokoll per Mail

ja

Ausstattung

AVM Fritzbox 7530 (Note: 1,85)

MU-MIMO / Tri-Band / Datenströme pro Frequenz

ja / nein / 2x2

getestete Firmware-Version

7.00

unterstützte Frequenzen

2,4 + 5 GHz gleichzeitig

5 GHz: Höhere Funkkanäle verfügbar

ja

manuelle Kanalwahl pro Band

ja

LAN-Switch: Geschwindigkeit / Anzahl der Ports

Gigabit / 4

USB-Anschlüsse: Anzahl / Version

1 / USB 3.0

Antennen extern / abnehmbar

nein / nein

File-Server / Medien-Server / VPN-Server

ja / ja / ja

Verbindung dauerhaft halten / DNS-Server einstellbar / DynDNS / IPv6

ja / ja / ja / ja

Tasten

WLAN, DECT, WPS

Lieferumfang

Karte mit WLAN-Passwort und Router-Kennwort, Kurzanleitung, LAN-Kabel (1,5m), Netzteil, DSL-Kabel (4m)

Bedienung

AVM Fritzbox 7530 (Note: 1,33)

Port-Forwarding / IP nach MAC / Exposed host

Port-Bereiche / ja / ja

Einrichtungsassistent / deutsches Menü / umfangreiche Menühilfe

ja / ja / ja

Bewertung Menü: Übersichtlichkeit, Funktionsumfang

10 Punkte von 10

Firmware-Update / Einrichtungen sichern und wiederherstellen

automatisch / ja

Stromverbrauch

AVM Fritzbox 7530 (Note: 1,77)

Stromverbrauch Ruhe / WLAN-Übertragung

5,7 / 7,3 Watt

Service

AVM Fritzbox 7530 (Note: 1,00)

Garantiedauer

60 Monate

Service-Hotline: deutsch / Wochenenddienst / Erreichbarkeit / durchgehend / per E-Mail erreichbar

ja / nein / 11 Stunden / ja / ja

Internetseite / deutsch / Handbuch verfügbar / Treiber verfügbar / Hilfsprogramme verfügbar

www.avm.de/de/ / ja / ja / ja / ja

(PC-WELT)