Michael Sadranowski, Senior Vice President Sales bei AVM

"Bei WLAN findet gerade ein Generationswechsel statt"

06.05.2022
Von Redaktion Channelpartner
Mit relativ großem Vorsprung hat AVM die eigene Vorherrschaft im deutschen Netzwerker-Channel behaupten können.

Michael Sadranowski durfte in seiner Rolle als Senior Vice President Sales bei AVM bereits das siebte Mal hintereinander den Channel Excellence Award als Deutschlands Channel-freundlichster Netzwerkhersteller entegegennehmen. Wir haben ihn nach dem Geheimnis dieses fortwährenden Erfolgs gefragt.

Michael Sadranowski, Senior Vice President Sales bei AVM: "Verlässlichkeit ist – gerade in der aktuellen Situation – ein sehr wichtiger Faktor in der Partnerschaft mit dem Channel."
Michael Sadranowski, Senior Vice President Sales bei AVM: "Verlässlichkeit ist – gerade in der aktuellen Situation – ein sehr wichtiger Faktor in der Partnerschaft mit dem Channel."
Foto: AVM

channelpartner.de: Herr Sadranowski, auch 2022 haben Reseller AVM zum Channel-freundlichsten Netzwerkanbieter gekürt. Es ist sicherlich nicht leicht, diese Spitzenposition Jahr für Jahr zu verteidigen. Was tun Sie dafür?

Michael Sadranowski, Senior Vice President Sales bei AVM: Wir freuen uns sehr über den ersten Platz und sagen Danke an die Leser! Das Vertrauen unserer Partner ist essentiell und wir engagieren uns hier sehr stark. Da sind auf der einen Seite der persönliche Kontakt, den wir ganz individuell mit jedem Partner führen sowie übers Partnerportal oder bei Events wie dem Digitaltag. Hinzu kommt unser Workshop- und Webinar-Angebot mit den vielen Tipps zu Technik und Vermarktung. Auf der anderen Seite sind es unsere Produkte, die das Vertrauen stärken. Wir engagieren uns für innovative und langlebige FRITZ!-Produkte mit deutlichem Mehrwert für die Kunden. Und ich denke, diese Verlässlichkeit ist – gerade in der aktuellen Situation – ein sehr wichtiger Faktor in der Partnerschaft mit dem Channel.

channelpartner.de: 2021 hat AVM überdurchschnittlich viele neue Produkte vorgestellt. Was war der Grund dafür?

Michael Sadranowski, AVM: Bei WLAN, der wichtigsten Schnittstelle im Heimnetz, findet gerade ein Generationswechsel statt: von Wi-Fi 5, auch bekannt als WLAN AC, hin zu Wi-Fi 6. Dieser Standard ist speziell darauf ausgelegt, viele Clients gleichzeitig optimal zu versorgen. Dies trägt der Entwicklung Rechnung, dass immer mehr elektronische Geräte vernetzt werden. Und so haben wir neben dem Modell für Fiber auch für DSL, Cable und das Heimnetz neue FRITZ!Box-Modelle und Repeater vorgestellt, die alle auf die neue WLAN-Power setzen. Unsere Kunden können damit ihre vielen Geräte zuhause bestens versorgen.

channelpartner.de: Mittlerweile ist das zweite Corona-Jahr zu Ende gegangen. Wie hat sich die Pandemie auf den AVM-Channel ausgewirkt?

Sadranowski, AVM: Die Pandemie hat offenbart, welch hohe Bedeutung ein funktionierendes Heimnetz hat. Dies hat zu einem gesteigerten Bedarf an leistungsfähigen Komponenten wie Routern und Mesh-Lösungen geführt, der auch 2022 weiterhin sehr hoch ist. Die Nachfrage nach mehr hochwertigen Produkten und Leistung am Anschluss benötigt eine exzellente Distribution. Hier sind wir froh, den Channel an unserer Seite zu haben. Denn auch nach der Pandemie werden Produkte fürs digitale Zuhause hoch im Kurs bleiben.

channelpartner.de: Das „Smart Home“ wird immer populärer. Inwieweit profitieren Ihre Vertriebspartner von diesem Boom?

Sadranowski: Die Verbraucher haben nicht zuletzt durch vermehrtes Homeoffice die komfortablen und auch energiesparenden Vorteile von Smart Home erkannt. Unsere Partner können ihren Kunden mit FRITZ! diese Vielseitigkeit bieten – dank stärkerer Standardisierung übrigens auch immer öfter herstellerübergreifend. In den zentralen Bereichen Licht, Strom und Wärme ist FRITZ! bereits vertreten und die Kunden wissen unser nahtloses Produktsystem zu schätzen. Das merken auch die Partner in den Absatzzahlen. Derselbe Effekt gilt auch für den größeren Bedarf an stabilem WLAN im ganzen Haus, was wir mit unseren Mesh-Produkten sicherstellen.

channelpartner.de: 2021 haben Sie zum „Jahr der Glasfaser“ ausgerufen. Welches Motto möchten Sie dem noch jungen Jahr 2022 verpassen?

Sadranowski: Glasfaser bleibt weiterhin ein wichtiges Thema und man darf gespannt auf Neues sein. Und 2022 steht für AVM klar unter dem Motto "The smart Wi-Fi Experience". Wir starten damit auf dem MWC in Barcelona und es beschreibt unseren Ansatz, die Gigabits direkt vom Anschluss auf alle Geräte in Haus und Büro zu bringen. Dafür sind die FRITZ!-Produkte die perfekte Lösung – für jeden individuell nach Bedarf auswählbar. Mit dem kommenden FRITZ!OS wird die WLAN-Erfahrung zuhause auch noch smarter. Denn für WLAN Mesh sind weitere kostenlose Optimierungen in Vorbereitung.

Zur Startseite