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50 Mbit/s bis Ende 2018

Bundesregierung bricht Versprechen bei Breitbandausbau

Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Die Bundesregierung hat ihr Versprechen gebrochen, dass jeder deutsche Haushalt bis Ende 2018 Zugang zu einem mindestens 50 Mbit/s schnellen Breitbandanschluss haben soll.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im Jahr 2014 in ihrer Regierungserklärung versprochen, dass bis Ende 2018 alle bundesdeutschen Haushalte Zugang zu einem Breitbandanschluss mit mindestens 50 Mbit/s haben sollen. Dieses Versprechen eines flächendeckenden Breitbandausbaus bis Ende 2018 hat die Bundesregierung nicht erfüllt, wie ein Sprecher der Bundesregierung jetzt in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Fraktion eingeräumt hat. Das berichtet das Handelsblatt.

Demnach hatten laut dem Parlamentarischen Staatssekretär Steffen Bilger Ende 2018 nur rund 88 Prozent der bundesdeutschen Haushalte Zugang zu einem mindestens 50 Mbit/s schnellen Internetzugang.

Zudem hat die Bundesregierung kaum etwas aus dem Topf ihres Förderprogramms für den Breitbandausbau ausgezahlt. Damit soll der Breitbandausbau in Regionen unterstützt werden, in denen sich der Breitbandausbau für die Netzbetreiber wirtschaftlich nicht lohnt Demnach hat die Bundesregierung bisher nur 150 Millionen Euro ausbezahlt; 2018 waren es sogar erst 26,6 Millionen. Obwohl Ausbauprojekte und Beratungsleistungen in einem Umfang von 4,5 Milliarden Euro bewilligt sind. Die Gelder werden aber erst nach Fertigstellung eines Bauabschnitts ausbezahlt. Das soll die schleppende Auszahlung erklären.

Bereits 2018 sah die Bundesregierung das Desaster offensichtlich kommen und hat ein neues Ziel für den Breitbandausbau formuliert: Glasfaser und Gigabitanschluss in ganz Deutschland bis 2025.

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