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Nachfolge noch unklar

CIO Christine Grabmair verlässt Hella wieder

14.12.2017
Von Johannes Klostermeier


Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
Seit Ende September ist Christine Grabmair nicht mehr CIO beim Automobilzulieferer mit Sitz in Lippstadt. Im April kam sie als CIO von Thyssenkrupp Components zu Hella.
Christine Grabmair hat den Automobilzulieferer Hella mit Sitz in Lippstadt verlassen.
Christine Grabmair hat den Automobilzulieferer Hella mit Sitz in Lippstadt verlassen.
Foto: Hella

Ende September, nach nur einem halben Jahr als CIO, hat Christine Grabmair den Automobilzulieferer KGaA Hueck & Co. Hella im nordrhein-westfälischen Lippstadt wieder verlassen.

Ihre Aufgaben übernimmt bis auf Weiteres in Personalunion Stefan Osterhage, der als Mitglied der Hella-Geschäftsführung für Personal, Informationstechnologie und Logistik zuständig ist. Damit bestätigte ein Sprecher des Unternehmens Informationen der "Automobilwoche".

Man habe sich von Grabmair "im beiderseitigen Einvernehmen getrennt." Zu den konkreten Beweggründen wollte sich der Sprecher nicht weiter äußern.

Grabmair kam von thyssenkrupp

Christine Grabmair (37) war im April 2017 neue CIO beim Automobilzulieferer geworden. Sie wechselte von der thyssenkrupp AG Business Area Components Technology zu Hella.

Christine Grabmair studierte BWL an der Wirtschaftsuniversität Wien und machte an der Universität Göttingen einen Masterabschluss in Wirtschaftsinformatik. Operative IT- und Prozesskenntnisse sammelte sie innerhalb zahlreicher SAP-Rollouts in den Bereichen Edelstahl, Stahlhandel und Stahlverarbeitung von ThyssenKrupp. 2011 wechselte sie in die Business Area Components Technology, deren Kernaufgabe in der Fertigung von Produkten im Bereich Automotive und Engineering besteht.

Mehr Speed für große Websites

Von 2013 bis 2017 leitete sie dort den IT-Bereich und war für den Aufbau einer weltweit integrierten IT-Organisation verantwortlich, das Outsourcing der IT-Infrastruktur sowie die Standardisierung und Harmonisierung von ERP- und Engineering-Systemen und -Prozessen.

Kundenorientierung und Digitales

Um ihre wichtigsten anstehenden Aufgaben und IT-Projekte beim börsennotierten Familienunternehmen muss sich nun jemand Neues kümmern. Christine Grabmair nannte damals:

• Digitalstrategie (unter anderem Applikations-, S4/HANA-, Plattform-, Cloud-Strategie)

• Ausrichtung der Information-Management Organisation (Kunden- und Serviceorientierung)

• Wachstum und Harmonisierungsprojekte

• Projekte Office365- und Windows10-Rollout, Lotus Notes-Ablösung, Analytics, Integration der Cloud-Applikationen, Cyber Security Programm

Hella beschäftigt etwa 34.000 Mitarbeiter an mehr als 100 Standorten in über 35 Ländern. Rund 600 Mitarbeiter arbeiten in der IT. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2015/2016 6,4 Milliarden Euro.