Digital Signage

Cittadino übernimmt Telekom-DS-Netz

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Digital-Signage-Spezialist Cittadino hat von der Telekom das DooH-Netz übernommen. Damit werden rund 5.500 Monitore in ganz Deutschland gesteuert.
Cittadino-Geschäftsführer Franz-Josef Medam bringt mit der Übernahme des DooH-Netzes der Telekom sein Unternehmen in die Top-Liga der Digital-Signage-Anbieter.
Cittadino-Geschäftsführer Franz-Josef Medam bringt mit der Übernahme des DooH-Netzes der Telekom sein Unternehmen in die Top-Liga der Digital-Signage-Anbieter.
Foto: Cittadino

Cittadino steigt in die obere Etage der Digital-Signage-Komplettanbieter auf: Das Düsseldorfer Unternehmen übernimmt das Digital-out-of-Home (DooH)-Netz der Telekom. Mit rund 5.500 Großbildschirmen ist Telekom DooH der viertgrößte Anbieter digitaler Signage-Netze in Deutschland. Zu den mehr als 1.900 Standorten der Monitore zählen die wichtigsten deutschen Flughäfen, aber auch Lottoannahmestellen, Rewe-Supermärkte, verschiedene Einkaufszentren und die Lanxess-Arena in Köln. Mit 50 Millionen Bruttokontakten pro Woche ist das Netz laut Branchenkennern ein echtes Schwergewicht im Markt.

Cittadino arbeitet schon länger mit der Telekom zusammen und war am Aufbau des Netzes beteiligt. "Warum die Telekom sich am Ende für den Verkauf des Bereichs entschieden hat, darüber könnte ich nur spekulieren", äußert sich Cittadino-Chef Franz-Josef Medam. Es habe aber schon länger Diskussionen gegeben, ob es sinnvoll für einen Großkonzern ist, ein DS-Netz selbst zu betreiben und zu vermarkten.

Laut Medam werde man den Betrieb selbst und mit Partnerunternehmen gewährleisten. Mitarbeiter der Telekom wurden nicht übernommen. (awe)

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