Das 'dreckige Dutzend': Sophos ermittelt die zwölf aktivsten Länder beim Spam-Versand

18.07.2007

1. USA: 19,6 Prozent
2. China (inkl. Hong Kong): 8,4 Prozent
3. Südkorea: 6,5 Prozent
4. Polen: 4,8 Prozent
5. Deutschland: 4,2 Prozent
6. Brasilien: 4,1 Prozent
7. Frankreich: 3,3 Prozent
8. Russland: 3,1 Prozent
9. Türkei: 2,9 Prozent
10. Großbritannien: 2,8 Prozent
10. Italien: 2,8 Prozent
12. Indien: 2,5 Prozent
Sonstige: 35,0 Prozent

Dazu meint Jens Freitag, Senior Technology Consultant bei Sophos: "Obwohl die meisten Spam-Mails weiterhin aus den USA stammen, zeigt die jüngste Spam-Statistik deutlich den dringenden Bedarf an einem gemeinsam abgestimmten Vorgehen aller Nationen gegen die wachsende Spam-Problematik. So sind die Spammer selbst, die für den Spam-Versand genutzten Rechner wie auch die Spam-Empfänger oft an unterschiedlichen Orten der Welt zu finden. Daher ist es einerseits erforderlich, Anwender immer wieder darauf hinzuweisen, ihre Rechner ausreichend zu schützen, sowie andererseits, Spammer länderübergreifend strafrechtlich zu verfolgen. Wenn man den Kampf gegen Spam gewinnen will, müssen alle an einem Strang ziehen und ihren Teil dazu beitragen."

Den Grund für die starke Präsenz europäischer Länder sowie der USA unter den Top 12 der Spam-versendenden Länder sieht Sophos insbesondere in der dort nach wie vor steigenden Zahl an PCs und günstigen Möglichkeiten des Internet-Zugangs. Ein weiteres Problem ist die wachsende Zahl an Internet Service Providern, die nicht immer genügend Vorkehrungen gegen Spam-Aktivitäten treffen.

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