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ISE in Amsterdam

Das muss man gesehen haben

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Die AV-Messe Integrated Systems Europe (ISE) in Amsterdam boomt. So konnten die Veranstalter ein Rekordergebnis vermelden. Doch das schafft auch Probleme.

Die ISE in Amsterdam platzt aus allen Nähten: Längst haben nicht mehr alle Aussteller in den Hallen des verwinkelten Veranstaltungsgelände RAI in der niederländischen Metropole Platz. Mittlerweile behilft man sich mit Großraumzelten.

Digital Signage ist das allgegenwärtige Thema auf der Integrated Systems rope (ISE) in Amsterdam.
Digital Signage ist das allgegenwärtige Thema auf der Integrated Systems rope (ISE) in Amsterdam.

Die Schwerpunkte der Schau liegen bei Digital Signage, Projektions-, AV- und Veranstaltungstechnik sowie Retail-, Videokonferenz- und Collaborations-Lösungen. Zudem widmen sich Sonderflächen Themen wie Smart Home oder professioneller Drohnentechnik.

Dabei spielt der ISE insbesondere ein Umstand in die Karten: AV- und Signage-Lösungen entfalten erst richtig ihre Wirkung, wenn man sie live erleben kann. Eine große Video-Installation nur per Datenblatt zu beurteilen, ist schlicht nicht möglich. Das bestätigt auch Jörn von Ahlen, Head of Marketing DACH bei Epson: "Seeing is believing", bringt er es auf den Punkt. Michael Vorberger, Head of Sales für den IT Display Bereich bei Samsung, sieht das ähnlich. Die ISE ist für ihn eine gute Plattform, Kunden, Reseller und Systemintegratoren sowie Hersteller zusammenzubringen: "An unserem Stand können wir gemeinsam mit den Kunden die Lösungen anschauen", erklärt er.

Fast 81.000 Besucher konnte die ISE zählen, das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Mittlerweile sind bereits 103 Prozent der diesjährigen Standfläche schon für 2019 vorgebucht. Der Erfolg könnte sich aber für den Messestandort Amsterdam als Bumerang erweisen: Trotz der Erweiterung durch mobile Hallen wird der Ausstellungsplatz knapp. So gibt es bereits Gerüchte, dass die AV-Schau mittelfristig an einen anderen Standort umziehen wird.

ISE ist Schlüsselmesse

Für Samsung-Vertriebsprofi Michael Vorberger ist die ISE eine Schlüsselmesse: "Die ISE hat in den letzten Jahren viel gebracht" betont er. Die ISE sei für den professionellen AV-Bereich das, was die IFA oder die CES für die Unterhaltungselektronik ist. Er schätzt den internationalen Charakter. "Systemintegratoren sind oft europäisch aufgestellt", weiß Vorberger. Zudem sei die Messe optimal um neue Partner zu erreichen. "Wir konnten 30 Prozent neue Besucher erreichen", vermeldet er.

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So unterstreicht das ISE-Engagement den B2B-Kurs von Samsung im Display-Segment: "2018 rechnen wir mit 65 Prozent B2B-Anteil, mit steigender Tendenz", erläutert der Monitor-Vertriebschef.

Holger Graeff, General Manager EMEA für Vivitek, Delta Display Solutions und Innergie, äußert sich auch sehr zufrieden mit dem Verlauf der Messe: "Es hat gebrummt ohne Ende", freut er sich. Die ISE habe sich auf jeden Fall sowohl für die Aussteller, als auch für die Besucher gelohnt.