Das Zehn-Punkte-Programm zur Stabilisierung des Händlergeschäfts

15.03.1996
1 Abwehr gegen den Einstieg der Unterhaltungselektronik ins Computergeschäft durch professionelles Auftreten des etablierten Fachhandels.2 Konzentration der Kräfte über Einrichtung einer großen, schlagkräftigen Einkaufsgemeinschaft, statt Etablierung vieler kleiner Einkaufsverbände.

1 Abwehr gegen den Einstieg der Unterhaltungselektronik ins Computergeschäft durch professionelles Auftreten des etablierten Fachhandels.2 Konzentration der Kräfte über Einrichtung einer großen, schlagkräftigen Einkaufsgemeinschaft, statt Etablierung vieler kleiner Einkaufsverbände.

3 Beschleunigung der notwendigen Marktbereinigung unter Distributoren und Händlern.

4 Modernisierung und Normierung der Kommunikation zwischen Herstellern und Wiederverkäufern.

5 Konzentration der Distributoren auf ihre eigentlichen Aufgaben, wie Logistik und Kostenmanagement, im Gegenzug Befreiung von den Aufgaben der Informationsverteilung.

6 Kostenersparnis durch Outsourcing von Hersteller-Aufgaben, wie die Übermittlung von Produktinformationen, Versorgung mit Datenblättern und Technikunterstützung bis hin zur zentralisierten Produkthotline.

7 Elektronische Versorgung mit Preisinformationen, Mailings, Schulungs- und Veranstaltungsterminen. Bedrucktes Papier ist zu langsam, kosten- und arbeitsintensiv.

8 Aktive Verkaufsunterstützung, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der neuen Online-Märkte.

9 Entwicklung von händlerunterstützenden, bindenden Maßnahmen wie Bonussystemen, Markenbindung, Zentralregulierung, Entsorgungssystemen, Schulungssystemen, Bestellsystemen, EDI etc.

10 Einrichtung eines gewichtigen Händlerverbandes analog des BVU-Modells.