Laut VMware

Die drei wichtigsten Virtualisierungs-Trends

29.06.2010

Desktop-Virtualisierung

Und was ist Ihrer Meinung nach der dritte große Trend im Virtualisierungsumfeld?

Kühlewein. Ganz klar und eindeutig die Desktop-Virtualisierung. Hier werden Unternehmen jeder Größe 2010 verstärkt investieren. Neben Kostenvorteilen trägt Desktop-Virtualisierung erheblich dazu bei, eine Arbeitsumgebung zu schaffen, in der Mitarbeiter, Partner und Kunden von überall Zugriff auf die benötigten Anwendungen und Daten erhalten, ohne dass die Anwendungen und Daten das sichere Rechenzentrum verlassen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, was für ein Netzzugriff oder was für ein Endgerät zur Verfügung steht - PC, Laptop, Thin Client oder Smartphone.

Welche Services könnten Reseller in diesem Zusammenhang ihren Kunden anbieten?

Kühlewein: Zum Beispiel "Desktop als Managed Service". Externe Systemadministratoren oder Dienstleister können damit von einer Konsole aus Verbrauchs- und Nutzungskriterien virtueller Desktops und Applikationen verwalten.
Ein weiteres wichtiges Thema ist derzeit die Integration mehrere Rechenzentrums-bereiche, also Server, Netzwerk und Speicher samt einheitlichem Management. Durch die Kooperation mit EMC, Cisco und Netapp sind wie hier sehr gut aufgestellt. Und so genannte "Multi-Tenancy"-Architekturen sind derzeit ein heißes Thema.
Außerdem gewinnen Managed Services an Bedeutung - das belegen die weltweit mehr als 1.700 VMware-Partner, die an unserem Service Provider-Programm teilnehmen.

Server-, Storage-, Netzwerk- und Desktop-Konsolidierung sind derzeit stark gefragt. Welche Entwicklungen im Virtualisierungsumfeld werden Ihrer Ansicht das Jahr 2011 bestimmen?

Kühlewein: Im Cloud Computing Zeitalter spielt natürlich das Thema Sicherheit eine wesentliche Rolle: Der Managed Service Provider muss für die Sicherheit des Datenzugriffs sorgen, Mulit-tenancy-Funktion sind hier unabdingbar. Virtualisierte Server müssen wirksam abgesichert werden.
Außerdem spielt natürlich auch die Verwaltbarkeit der virtuellen Infrastruktur eine Rolle - diese lässt sich, inklusive Storage und Netzwerk, dank der Schnittstellen komplett mit unseren Produkten aus einer einzigen Konsole aus zentral verwalten. (RW)