Die Spam-Welle rollt Richtung Europa

21.09.2004
Dem Spam-Management (d.h. der Erkennung, Isolierung und Eliminierung ungewünschter Emails) messen europäische Anwenderunternehmen zunehmende Bedeutung bei. Die META Group erwartet, dass im Laufe der kommenden 12 Monate der durchschnittliche Anteil von Spam am eingehenden SMTP-Verkehr in europäischen Unternehmen von 30 auf mehr als 50 Prozent ansteigen wird.

Dem Spam-Management (d.h. der Erkennung, Isolierung und Eliminierung ungewünschter Emails) messen europäische Anwenderunternehmen zunehmende Bedeutung bei. Die META Group erwartet, dass im Laufe der kommenden 12 Monate der durchschnittliche Anteil von Spam am eingehenden SMTP-Verkehr in europäischen Unternehmen von 30 auf mehr als 50 Prozent ansteigen wird.

Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Regionen in Europa. So werden Ende 2004 rund 70 Prozent der nordeuropäischen Anwenderunternehmen Spam-Schutz-Funktionalitäten im Einsatz haben - Ende 2005 wird dieser Anteil bei nahezu 100 Prozent liegen (ein Rückstand von einem Jahr gegenüber Nordamerika). Süd-, ost- und zentraleuropäische Länder ziehen mit einem Jahr Verzögerung nach, unter anderem, weil dort die Spam-Volumina noch nicht ganz so hoch sind.

Trotz der Unterschiede zwischen einzelnen Ländern werden alle europäischen Firmen Ende 2006 ähnliche Probleme haben: erhöhte Spam-Volumina, die den Nutzen von Email als ein Geschäfts-Werkzeug in Frage stellen, sowie eine wachsende Zahl an unzufriedenen Anwendern, die die Qualität des vom IT-Management erbrachten Dienstes bemängeln. Daher müssen europäische IT-Organisationen das Spam-Problem im Vorfeld proaktiv angehen und bestehende beste Praktiken nutzen. Hierzu zählen die Entwicklung und überwachung von Policies sowie geeignete Investitionen in Produkte. (sd)