Ectacoms Ziel: N° 1 in der Kaspersky-Distribution

19.02.2007
Seit zweieinhalb Jahren vertreibt Ectacom bereits die Software von Kaspersky Lab. In diesem Jahr möchte der VAD mit diesem Hersteller die Nummer eins in Deutschland werden.
Tomé Spasov, Manager Director Security bei Ectacom: "Wir wollen die Nummer eins in der Kaspersky-Distribution werden!"
Tomé Spasov, Manager Director Security bei Ectacom: "Wir wollen die Nummer eins in der Kaspersky-Distribution werden!"
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Gleich zwei neue Security-Hersteller nahm Ectacom um den Jahreswechsel neu in seine Lieferantenliste auf. Kurz vor Weihnachten entschloss sich der Distributor, das gesamte Portfolio von Securewave zu vertreiben, eines Anbieters von Endpoint-Security-Produkten.

Dies kam den Luxemburgern sehr gelegen, hatten sie doch mit der Insolvenz von Esesix im Sommer 2006 ihren einzigen bedeutenden Großhändler in Deutschland verloren. "Mit Ectacom haben wir eine gute Wahl getroffen, da sich der VAD im Bereich IT-Sicherheit etabliert hat und die nötigen Serviceleistungen wie Beratung, Schulung und Support vor Ort für unsere Partner erbringt", begründet Roger Wagner, VP Sales bei Securewave, seine Entscheidung für Ectacom.

Ende Januar 2007 nahmen die Münchener dann auch noch die ungarische Firma Balabit unter ihre Fittiche. Diese möchte in Deutschland ihre Netzwerküberwachungs-Appliance "Shell Control Box" an den Mann bringen. Die Hardware protokolliert den SSH-Datenverkehr mit Netzwerk mit.

Damit hat Ectacom aktuell sieben Security-Hersteller unter Vertrag, denn für Lösungen von Kaspersky, Phion, Heavensgate, Secudos und Tumbleweed bestehen schon seit längeren Lieferverträge. Die Zusammenarbeit mit den russischen Antivirenspezialisten reicht gar schon ins Jahr 2004 zurück; hier sieht sich Ectacom als der Nummer-zwei-VAD in Deutschland, gleich nach Wick Hill. "In diesem Jahr werden wir die Nummer eins, was Kaspersky betrifft", gibt sich Tomé Spasov, Ectacoms Manager Director Security, ganz und gar siegessicher.

Vom Dienstleister zum VAD

Angefangen hat Ectacom als reiner Verkabelungsspezialist, doch schon bald merkten die Verantwortlichen, dass sie dort nicht glücklich werden würden: "Diese Preisschlacht konnten wir nicht gewinnen", erinnert sich Spasov. Deshalb wandte man sich bald dem Thema IT-Security zu und schloss dort ein erstes Distributionsabkommen ab - mit Kaspersky. Im vergangenen Jahr gab dann Ectacon erst so richtig Gas.

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