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Digital arbeiten, digital handeln

Händler müssen sich auf neue Arbeitsplatzkonzepte einstellen

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Die Digitalisierung verändert die Art, wie wir arbeiten und wie unser Arbeitsplatz aussieht, rasant. Händler müssen ihre Kunden auf diesem Weg begleiten.

Die Digitalisierung verändert auch unsere Arbeitswelt rasant. Flexible Arbeitsplatzkonzepte, mobiler Zugriff auf Daten oder die Einbindung persönlicher Devices machen einen Arbeitgeber attraktiv. Dies ist ein wichtiger Vorteil im Wettbewerb um die besten Arbeitskräfte in Zeiten des Fachkräftemangels.

Netzwerk, Mobility, Hardware und Software sollen auch am mobilen Arbeitsplatz reibungslos ineinandergreifen und funktionieren.
Netzwerk, Mobility, Hardware und Software sollen auch am mobilen Arbeitsplatz reibungslos ineinandergreifen und funktionieren.
Foto: Iconic Bestiary - shutterstock.com

Damit verändern sich aber auch die Anforderungen an die Reseller: Es geht längst nicht mehr um die reine Ausstattung des Arbeitsplatzes mit Rechner, Monitor, Tastatur und Maus. Vielmehr verlangen die Kunden nach vernetzten und mobilen Arbeitsplatzstrukturen, die zwar auf der einen Seite eine Anbindung an die jeweilige komplexe IT-Infrastruktur des Unternehmens haben, auf der anderen Seite aber einfach und ohne großen Mehraufwand zu bedienen sind. Netzwerk, Mobility, Hardware und Software sollen reibungslos ineinandergreifen und funktionieren.

Der Händler von heute begleitet den Kunden im kompletten Digitalisierungsprozess: Von der Beratung über die Beschaffung, der Umsetzung, der Administration bis zum Austausch und der Erneuerung veralteter Produkte.

Aus SaaS wird WaaS

Und ein weiterer Aspekt wird für Kunden immer wichtiger: Planbare Kosten und flexible Skalierbarkeit. Aus Software as a Service wird mehr und mehr Workplace as a Service. Einige Hersteller und Distributoren bieten schon entsprechende Angebote, die die Reseller bei diesem Wandel unterstützen.

Was Kunden von digitalen Arbeitsplatzkonzepten erwarten lesen Sie in unserem Artikel "Der digitale Arbeitsplatz der Zukunft ist mobil". Distributoren berichten in unserem Beitrag "Mobile Geräte brauchen mobiles Zubehör", warum das Angebot von Zubehör zum mobilen Arbeitsplatz so wichtig ist. Über das Vermarkungs- und Finanzierungskonzept Workplace as a Service geht es im Interview "WaaS ist nicht in Stein gemeißelt" mit Simone Blome, Geschäftsführerin Solutions bei Also Deutschland. Wie eine hochkarätige Expertenrunde im Rahmen des Mobile World Congress in Barcelona die Chancen und Risiken des Digital Workplace einschätzt, können Sie unter "Mobil, informiert - aber auch produktiv?" nachlesen. Die Sicht es Fachhändlers beleuchte schließlich unser Querschläger in seinem Kommentar "Mobile und Peripherie - Hardware mit Profit?".