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Drei Fragen an Jürgen Unger, Komsa

"Kein einfaches Jahr für den Handel"

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Wie schätzt die ITK-Branche die Aussichten für 2017 ein? Hier sind die Antworten von Jürgen Unger, President und COO bei Komsa Kommunikation Sachsen AG.

Was wird 2017 auf die ITK-Branche zukommen? Wir haben die wichtigsten Unternehmen im ITK-Channel zu ihrer Einschätzung befragt. Als Grundlage für die Auswahl der befragten Unternehmen waren die Top-Drei-Platzierungen bei den Channel Excellence Awards, die von ChannelPartner in Zusammenarbeit mit der GfK vergeben wurden. Die Ergebnisse können Sie hier nachlesen. Auch 2017 werden die Channel Excellence Awards verliehen: Auf einer feierlichen Gala am 25. Januar im Künstlerhaus in München werden wieder die Besten des Channels ausgezeichnet.

''Im B2B-Bereich werden unserer Einschätzung nach weiterhin All-IP und Cloud Services die Treiber sein'', Jürgen Unger, President und COO bei Komsa Kommunikation Sachsen AG.
''Im B2B-Bereich werden unserer Einschätzung nach weiterhin All-IP und Cloud Services die Treiber sein'', Jürgen Unger, President und COO bei Komsa Kommunikation Sachsen AG.
Foto: Komsa

Hier sind die Antworten von Jürgen Unger, President und COO bei Komsa Kommunikation Sachsen AG:

Wie schätzen Sie die Aussichten der ITK-Branche für 2017 ein?

Jürgen Unger: Grundsätzlich positiv. Wie unser Branchenverband Bitkom jüngst prognostiziert hat, wird unsere Branche in diesem Jahr ja erstmals mehr als 160 Milliarden Euro Umsatz erreichen. Mit der voranschreitenden Digitalisierung rechnen wir auch für 2017 mit einer positiven Entwicklung, wobei sich IT und TK vermutlich wie auch in diesem Jahr unterschiedlich entwickeln werden und es Verschiebungen innerhalb des Marktes geben wird. Unseren Einschätzungen zufolge erwarten wir eher ein Jahr der kleinen Schritte: Hersteller haben bislang keine bahnbrechenden Innovationen angekündigt, die ein signifikantes Wachstum versprechen; es werden stattdessen viele Produktoptimierungen, verbesserte Services und neue Features präsentiert werden. Für den Handel erwarten wir damit wiederum kein einfaches Jahr: Reseller werden hart arbeiten müssen, um Endverbraucher von dem Nutzen der verbesserten Produkte, Services und Features zu überzeugen und zum Kauf zu motivieren. Wir sind mit unserem Team bereit und werden unsere Handelspartner nach allen Kräften unterstützen, als Distributor und natürlich auch mit einem umfassenden Angebot an Dienstleistungen.

Was kommt 2017 auf Ihr Unternehmen zu?

Unger: 2017 wird für Komsa ein besonderes Jahr: Wir können auf 25 erfolgreiche Jahre zurückblicken. Im Zuge des Jubiläums werden wir unser neues Logistikzentrum und unser "Haus der Dienstleistungen" am Hauptsitz im sächsischen Hartmannsdorf einweihen. Hier haben wir in den vergangenen Monaten kräftig investiert und neuen Platz geschaffen, um als Dienstleister für unsere Partner aus Industrie und Handel die Digitalisierung weiter aktiv voranzutreiben.

Was werden 2017 die Trends in Ihrem Geschäftsumfeld sein?

Unger: Im B2C-Bereich rechnen wir damit, dass sich die Trendthemen Wearables und Heimvernetzung weiter entwickeln. Auch E-Mobility wird zunehmend eine größere Rolle im Markt spielen, davon gehen wir aus.

Im B2B-Bereich werden unserer Einschätzung nach weiterhin All-IP und Cloud Services die Treiber sein. 2018 und damit das Aus für die ISDN-Technologie rücken immer näher und viele Unternehmen haben noch immer nicht umgestellt. Für Systemhäuser und Fachhändler mit B2B-Geschäft steckt hier großes Umsatzpotential. Die Umstellung bietet Resellern zudem Potential, UC- und UCC-Lösungen anzubieten sowie Produkte und Lösungen jeglicher Art "as a Service" zu offerieren. Mit den Komsa Cloud Services bieten wir hierfür ein speziell für Reseller entwickeltes Modell, das den Handel dauerhaft partizipieren lässt.