Übernahmegerüchte

Kursfeuerwerk bei Actebis Peacock-Mutter Arques

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Die Beteilungsgesellschaft Aurelius streckt ihre Fühler nach dem Konkurrenten Arques Industries aus. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, will sich Aurelius den Starnberger Konzern nach dem Modell des Schaeffler-Einstiegs bei Continental schnappen. Erste Indizien deuten bereits auf eine ähnliche Vorgehensweise hin. Laut dem Bericht soll sich Aurelius schon den Zugriff auf einen strategisch wichtigen Arques-Aktienkorb gesichert haben, so Finanzspekulationen. Von den Gerüchten angefacht, schoss der Aktienkurs des potenziellen Übernahmekandidaten heute, Dienstag, zu Handelsbeginn über elf Prozent in die Höhe. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (13:43 Uhr) notiert das Arques-Papier mit einem Plus von 9,09 Prozent bei 9,48 Euro. Aurelius schwächelt hingegen mit einem Minus von 2,31 Prozent bei 17,79 Euro.

Die Beteilungsgesellschaft Aurelius streckt ihre Fühler nach dem Konkurrenten Arques Industries aus, der seit über einem Jahr mehrere Beteiligungen im deutschen Distributionsmarkt hält - die größten darunter: Actebis Peacock und NT Plus. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, will sich Aurelius den Starnberger Konzern nach dem Modell des Schaeffler-Einstiegs bei Continental schnappen. Erste Indizien deuten bereits auf eine ähnliche Vorgehensweise hin. Laut dem Bericht soll sich Aurelius schon den Zugriff auf einen strategisch wichtigen Arques-Aktienkorb gesichert haben, so Finanzspekulationen.
Von den Gerüchten angefacht, schoss der Aktienkurs des potenziellen Übernahmekandidaten heute, Dienstag, zu Handelsbeginn über elf Prozent in die Höhe. Bei Redaktionsschluss dieser Meldung (13:43 Uhr) notiert das Arques-Papier mit einem Plus von 9,09 Prozent bei 9,48 Euro. Aurelius schwächelt hingegen mit einem Minus von 2,31 Prozent bei 17,79 Euro.

"Dass die Aurelius ein strategisches Interesse an Arques hat, ist nachvollziehbar. Schließlich hat sich das Arques-Management ein wenig übernommen", sagt WestLB-Analyst Wolfgang Fickus. Einen Komplettkauf von Arques durch Aurelius schließt der Experte angesichts der jetzigen Kapitalmarktsituation hingegen aus. "Vielmehr könnte ich mir vorstellen, dass man einen fremdfinanzierten strategischen Stake von bis zu 25 Prozent seitens der Aurelius stemmen kann, um Einfluss auf die Ausrichtung Arques ausüben zu können", verdeutlicht Fickus weiter. Medienberichten zufolge strebt Aurelius nach einer "Mehrheitsübernahme oder einer maßgeblichen Beteiligung". Mit dieser Ankündigung greift Aurelius-Chef Dirk Markus nach seiner früheren Firma, die er Anfang 1990 mit aufbaute.

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